In Bayern ist die Kasse für die nach § 72 SGB XI zugelassenen Pflegeheime, Kurzzeitpflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen in Mittel- und Unterfranken sowie in der Oberpfalz zuständig. Auch zugelassene Betreuungsdienste (nach § 71 Absatz 1a SGB XI) und stationäre Hospize können vom Rettungsschirm profitieren. 

Schutzausrüstung und Personalkosten

Die TK unterstützt beispielsweise bei der Finanzierung zusätzlicher Schutzausrüstung und Personalkosten, aber auch finanzielle Mindereinahmen werden ausgeglichen. "Etwa 4.800 Bewilligungen gingen an stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen, 1.900 an Einrichtungen im ambulanten Bereich und der Kurzzeitpflege", sagt Christian Bredl, Leiter der TK in Bayern. "Daneben unterstützten wir auch Hospize und Angebote im Alltag wie das auf 20 Tage verlängerte Pflegeunterstützungsgeld im ambulanten Bereich" 

Das Verfahren für die Pflegeeinrichtungen wurde so einfach wie möglich gestaltet: Anträge gehen per Email ein und werden umgehend abgearbeitet. Sind die Angaben der Einrichtung vollständig, geht die Bearbeitung sehr schnell.

Unbürokratische Entlastung

Bredl: "Als Pflegekasse sorgen wir dafür, dass die Institutionen unbürokratisch und schnell durch den Pflege-Rettungsschirm finanziell entlastet werden. So können sie sich weiter voll auf die Versorgung von Pflegebedürftigen und Unterstützung ihrer Mitarbeitenden konzentrieren." Stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen unterstützen in vielen Bereichen bei der Versorgung der rund 400.000 Pflegebedürftigen in Bayern.

Die TK ist für die Einrichtungen in bestimmten Regionen von Bayern, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern zuständig. Die Dauer des Pflege-Rettungsschirms wurde bis 30. Juni 2021 verlängert.