In Bayern ist die Kasse für die nach § 72 SGB XI zugelassenen Pflegeheime, Kurzzeitpflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen in Mittel- und Unterfranken sowie in der Oberpfalz zuständig. Auch zugelassene Betreuungsdienste (nach § 71 Absatz 1a SGB XI) und stationäre Hospize können vom Rettungsschirm profitieren. 

Schutzausrüstung und Personalkosten

"Die Pflegeeinrichtungen nehmen die Unterstützung gerne an. Unmittelbar nach dem Aufspannen des Rettungsschirms sind die ersten Anträge bei uns eingegangen", sagt Christian Bredl, Leiter der TK in Bayern. "Wir helfen beispielsweise bei der Finanzierung zusätzlicher Schutzausrüstung und zusätzlicher Personalkosten für die ambulante und stationäre Pflege. Auch Anträge zum finanziellen Ausgleich von Mindereinnahmen waren schon dabei."

Das Verfahren für die Pflegeeinrichtungen wurde so einfach wie möglich gestaltet: Anträge gehen per Email ein und werden umgehend abgearbeitet. Sind die Angaben der Einrichtung vollständig, geht die Bearbeitung sehr schnell.

Unbürokratische Entlastung

Bredl: "Um die Einrichtungen finanziell zu entlasten, sorgen wir als Pflegekasse dafür, dass die Einrichtungen so unbürokratisch wie möglich vom Pflege-Rettungsschirm profitieren. So können sie sich weiter voll auf die Versorgung von Pflegebedürftigen und Unterstützung ihrer Mitarbeiter konzentrieren." Stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen unterstützen in vielen Bereichen bei der Versorgung der rund 400.000 Pflegebedürftigen in Bayern.

TK ist für insgesamt rund 4.300 Einrichtungen in bestimmten Regionen von Bayern, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern zuständig.