Schwerin, 9. April 2020. Die Techniker Krankenkasse (TK) hat mit der Auszahlung von Geldern im Rahmen des "Pflege-Rettungsschirms" an Pflegeeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und drei weiteren Bundesländern begonnen. Damit unterstützt die TK-Pflegeversicherung direkt Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen. Auch zugelassene Betreuungsdienste (nach § 71 Absatz 1a SGB XI) und stationäre Hospize können vom Rettungsschirm profitieren. Ziel ist, diese angesichts der Covid-19-Pandemie finanziell zu entlasten. Die TK ist für Einrichtungen in den Kreisen Schwerin, Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg zuständig.

"Pflegeeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern erbringen derzeit eine große Kraftanstrengung. Als Pflegekasse ist es unsere Aufgabe, schnell und unbürokratisch dafür zu sorgen, dass Pflegeeinrichtungen schnell vom Pflege-Rettungsschirm profitieren, damit sie sich weiter voll auf die Versorgung von Pflegebedürftigen und Unterstützung ihrer Mitarbeiter konzentrieren können", sagt Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. 

Berücksichtigt werden können beispielsweise die Finanzierung zusätzlicher Schutzausrüstung, die Finanzierung zusätzlicher Personalkosten für die ambulante und stationäre Pflege sowie der finanzielle Ausgleich von Mindereinnahmen für die stationäre und ambulante Pflege.

Hinweis für die Redaktion

Das Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz legt fest, dass Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Tagespflegeeinrichtungen, ambulante Betreuungsdienste und Hospize zusätzliche Aufwendungen und Mindereinahmen geltend machen können. Dafür können sie einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Pflegekasse stellen. Welche Pflegekasse zuständig ist, ist nach Regionen geregelt. Die TK ist für insgesamt rund 4.300 Einrichtungen in bestimmten Regionen von Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bayern und Nordrhein-Westfalen zuständig. Hier finden Pflegeeinrichtungen Informationen zum Erstattungsverfahren .