Düsseldorf, 9. April 2020. Die Techniker Krankenkasse (TK) beginnt im Rahmen des "Pflege-Rettungsschirms" mit der Auszahlung an Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen (NRW) und drei weiteren Bundesländern. Damit unterstützt die TK-Pflegeversicherung finanziell direkt die Pflegeheime, ambulanten Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen.

Auch zugelassene Betreuungsdienste (nach § 71 Absatz 1a SGB XI) und stationäre Hospize können vom Rettungsschirm profitieren. Sie sollen damit angesichts der Covid-19-Pandemie finanziell entlastet werden. "Pflegeeinrichtungen im Bundesland erbringen derzeit eine große Kraftanstrengung. Als Pflegekasse ist es unsere Aufgabe, schnell und unbürokratisch dafür zu sorgen, dass diese Einrichtungen so zeitnah wie möglich vom Pflege-Rettungsschirm profitieren, damit sie sich weiter voll auf die Versorgung von Pflegebedürftigen und Unterstützung ihrer Mitarbeiter konzentrieren können", sagt Barbara Steffens, Leiterin der TK-Landesvertretung in NRW.

Berücksichtigt werden können beispielsweise die Finanzierung zusätzlicher Schutzausrüstung und zusätzlicher Personalkosten für die ambulante und stationäre Pflege sowie der finanzielle Ausgleich von Mindereinnahmen für die stationäre und ambulante Pflege.

Die TK ist für Einrichtungen in folgenden Kreisen und Städten zuständig:

  • Stadt Bonn
  • Kreis Düren
  • Kreis Heinsberg
  • Stadt Mönchengladbach
  • Rhein-Sieg-Kreis
  • Stadt Bielefeld
  • Stadt Bochum,
  • Kreis Borken
  • Kreis Coesfeld
  • Stadt Dortmund
  • Oberbergischer Kreis (teilweise)

Hinweis für die Redaktion

Das Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz legt fest, dass Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Tagespflegeeinrichtungen, ambulante Betreuungsdienste und Hospize zusätzliche Aufwendungen und Mindereinahmen geltend machen können. Dafür können sie einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Pflegekasse stellen. Welche Pflegekasse zuständig ist, ist nach Regionen geregelt. Die TK ist für insgesamt rund 4.300 Einrichtungen in bestimmten Regionen von Bayern, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern zuständig. Informationen zu dem Rettungsschirm finden Pflegeeinrichtungen auf tk.de.