Berlin, 27. April 2021. Die Anträge auf coronabedingtes Kinderkrankengeld sind in Berlin nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) stark nachgefragt. Im ersten Quartal gingen bei der TK 12.441 Anträge von Berlinerinnen und Berlinern auf das pandemiebedingte Kinderkrankengeld ein. Dies wurde Anfang des Jahres eingeführt. Bundesweit wurden bei der TK im selben Zeitraum 133.386 Anträge eingereicht. 

"In dieser schwierigen Zeit ist das pandemiebedingte Kinderkrankengeld eine wichtige Hilfe für Eltern", sagt Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin. In der Hauptstadt wurden im Bundesländervergleich die drittmeisten Anträge gestellt - nach Nordrhein-Westfalen (39.211) und Bayern (17.291). Berliner Eltern nehmen durchschnittlich pro Antrag zwischen zwei und drei Tage frei.

Rückgang beim regulären Kinderkrankengeld

Die Zahl der Anträge für das coronabedingte Kinderkrankengeld liegt in den ersten drei Monaten dieses Jahres fast doppelt so hoch wie die Zahl der regulären Kinderkrankendgeldanträge. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es beim regulären Kinderkrankengeld einen deutlichen Rückgang: von 16.375 im ersten Quartal 2020 auf 6.414 im ersten Quartal 2021. Dort machen sich offensichtlich die Hygieneregeln und der damit verbundene Rückgang von Erkältungskrankheiten bemerkbar.

Hinweis für die Redaktion

Mehr Informationen zum Kinderkrankengeld . Die Techniker Krankenkasse hat in Berlin 896.000 Versicherte.