Potsdam, 14. März 2020. Brandenburg hat "Rücken". Das ergeben Vorabdaten des Gesundheitsreports 2021 der Techniker Krankenkasse (TK). Von den insgesamt 19 Tagen, die die Erwerbspersonen im Land im vergangenen Jahr krankgeschrieben waren, ging jeder elfte Krankheitstag (1,66 Tage) auf das Konto von Rückenbeschwerden. Zu den  Rückenbeschwerden zählen Rückenschmerzen, Bandscheibenschäden und sonstige Krankheiten des Rückens und der Wirbelsäule. Im Vergleich der Bundesländer nimmt Brandenburg hinter Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt damit einen unrühmlichen dritten Platz ein. 

Rückenbeschwerden vorbeugen und den Kopf freibekommen 

Susanne Hertzer, TK-Chefin in Brandenburg: "Die gute Nachricht ist, dass die Fehltage wegen Rückenbeschwerden trotz Corona-Pandemie nicht weiter angestiegen, sondern auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2019 geblieben sind. Allerdings sind die Zahlen im Land immer noch sehr hoch." Bewegung kann helfen, Rückenbeschwerden vorzubeugen und Stress abzubauen. In Zeiten geschlossener Fitnessstudios und Kontaktbeschränkungen standen aber auch die Menschen in der Mark vor großen Herausforderungen. 

Tipp: Sich in ein Trainingsprogramm einschreiben 

Abhilfe kann da ein Online-Training schaffen, das auch in Corona-Zeiten möglich ist. Hertzer: "Eine gute Alternative sind digitale Programme und Gesundheitskurse, die von vielen Krankenkassen angeboten und immer häufiger von den Menschen genutzt werden." So nahmen im Jahr 2020 rund 40 Prozent mehr Brandenburger an Online-Angeboten der TK teil als im Jahr 2019. Ein Vorteil zum Beispiel vom TK-FitnessCoaching oder dem TK-GesundheitsCoach ist, dass die Trainingseinheiten aufeinander aufbauen. Die Fitness wird von Mal zu Mal gesteigert und der Teilnehmende wird so motiviert, weiterzumachen. 

Hinweis für die Redaktion

Die Zahlen stammen aus Vorabdaten des TK-Gesundheitsreports 2021, der im Frühjahr erscheint. Grundlage bilden 5,4 Millionen bei der TK versicherte Erwerbspersonen, davon rund 155.000 aus Brandenburg. Dazu gehören sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie Empfänger des Arbeitslosengeldes I.