Berlin, 1. September 2021. Die Entwicklung der Corona-Pandemie spiegelt sich auch in der Nachfrage nach pandemiebedingtem Kinderkrankengeld wider. Laut einer internen Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) ging die Zahl der Anträge in den vergangenen Monaten deutlich zurück. 

Gingen im Februar diesen Jahres noch 7.960 Anträge von Berlinerinnen und Berlinern auf das pandemiebedingte Kinderkrankengeld ein, waren es im Juni nur noch 1.240. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2021 bei der TK in Berlin 25.471  Anträge gestellt. 

Reguläres Kinderkrankengeld wieder gefragter

Gegenläufig war die Entwicklung beim regulären Kinderkrankengeld: Nach einem Tiefstand von 1.977 Anträgen im Februar erreichte hier die Zahl der Anträge mit 3.584 im Juni ihren Höhepunkt. Im gesamten ersten Halbjahr wurden beim regulären Kinderkrankengeld 15.318 Anträge verzeichnet.

Die Dauer der Betreuung durch die Eltern verkürzte sich - von durchschnittlich 2,9 Tagen im Februar auf 2,1 Tage im Juni.

Hinweis für die Redaktion

Auf den Seiten der TK finden Sie mehr Informationen zum Kinderkrankengeld. Die TK hat in Berlin rund 900.000 Versicherte.