Potsdam, 1. September 2021. Die Entwicklung der Coronapandemie spiegelt sich auch in der Nachfrage nach pandemiebedingtem Kinderkrankengeld wider. Laut einer internen Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) ging die Zahl der Anträge in den vergangenen Monaten deutlich zurück.

Gingen im Februar diesen Jahres noch 2.680 Anträge von Brandenburgerinnen und Brandenburgern auf das pandemiebedingte Kinderkrankengeld ein, waren es im Juni nur noch 200. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2021 bei der TK in Brandenburg 9.434 Anträge gestellt.

Reguläres Kinderkrankengeld wieder gefragter

Gegenläufig war die Entwicklung beim regulären Kinderkrankengeld: Nach einem Tiefstand von 1.588 Anträgen im Februar erreichte hier die Zahl der Anträge mit 2.669 im Juni ihren Höhepunkt. Im gesamten ersten Halbjahr wurden beim regulären Kinderkrankengeld 12.195 Anträge verzeichnet.

Die Dauer der Betreuung durch die Eltern verkürzte sich - von durchschnittlich 3,1 Tagen im Januar auf 2,3 Tage im Juni.

Hinweis für die Redaktion:

Auf den Seiten der TK finden Sie mehr Informationen zum Kinderkrankengeld. Die TK hat in Brandenburg rund 312.000 Versicherte.