Saarbrücken, 17. August 2020. Angesichts der Corona-Pandemie mussten viele Menschen auf ihre regelmäßigen sportlichen Aktivitäten verzichten. Durch den Wegfall von Angeboten beispielsweise im Vereinssport oder dem Schließen von Fitnessstudios sowie Schwimmbädern waren Alternativen nötig. Etwas mehr als jeder Fünfte (21 Prozent) der Saarländer, Rheinland-Pfälzer und Hessen treibt seit der Pandemie häufiger Sport an der frischen Luft, fährt etwa mit dem Rad oder geht joggen. Das geht aus der aktuellen Forsa-Umfrage "Corona 2020" im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. 

"Da viele Sportangebote durch die Pandemie wegfielen, sind viele Menschen an Saar, Rhein und Main vermehrt Einzelsportaktivitäten in der Natur nachgegangen", sagt Stefan Groh, Leiter der TK-Landesvertretung Saarland, und ergänzt: "Dabei spielt sicherlich auch das verstärkte Arbeiten im Home-Office eine Rolle, um Abwechslung von Alltag und Arbeit in den eigenen vier Wänden zu erhalten." Fast jeder zweite Befragte in der Region (43 Prozent) gab außerdem an, seit Ausbruch der Pandemie häufiger spazieren zu gehen als noch davor. 

Auch sportliche Aktivität zu Hause nimmt zu

Außerdem berichten 18 Prozent der Menschen in den drei Bundesländern, häufiger in den eigenen vier Wänden Sport zu treiben. Beispiele dafür sind Fitness- und Gymnastikübungen oder Krafttraining. Dazu Groh: "Viele Freizeitsportler greifen dabei auf Online-Angebote zur Unterstützung zurück. Mit dem TK-Gesundheitscoach etwa erhalten Nutzer unter anderem individuelle Beratung und ein spezielles Übungsprogramm, um die eigene Fitness zu verbessern."

Hinweis für die Redaktion

Für die repräsentative Umfrage "Corona 2020" im Auftrag der der Techniker Krankenkasse befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa vom 13. bis 26. Mai 2020 1.000 Personen zur Corona-Zeit. Weitere Informationen zum TK-Gesundheitscoach - der Anregungen für das Training zuhause bietet - gibt es im Portal Prävention und Früherkennung .