München, 10. Februar 2022. Bei den Früherkennungsuntersuchungen lassen sich die bayerischen Eltern von Corona nicht ausbremsen. Das zeigen aktuell vorliegende Abrechnungsdaten der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern. Im Jahr 2020 haben knapp 93 Prozent der dort versicherten Kinder im Alter zwischen dem 21. und 64. Lebensmonat die sogenannten U7- bis U9-Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch genommen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg von 1,1 Prozentpunkten, gegenüber 2017 von fast drei Prozentpunkten.

"Ich freue mich, dass sich die Eltern von 48.100 bayerischen Mädchen und Jungen auch in der Pandemiezeit intensiv um die Gesundheit ihrer Kinder gekümmert haben", sagt Christian Bredl, Leiter der TK in Bayern. Die Befürchtungen, Fehlentwicklungen bei jungen Menschen wegen Corona zu spät zu erkennen, haben die Mütter und Väter im Freistaat damit klar widerlegt." Bredl hofft, dass die Zahl der anspruchsberechtigten Kinder, bei denen die Früherkennungsuntersuchungen nicht durchgeführt wurden, auch künftig weiter sinkt. Im Jahr 2020 waren es noch 3.800 Kinder, rund 200 weniger als vier Jahre zuvor.

Wer möchte, kann sich von der TK über anstehende Kindervorsorge-Untersuchungstermine informieren lassen. Die bayerischen Kinderärztinnen und -ärzte unterstützen ebenfalls die Eltern und beantworten gern offene Fragen.