Berlin/Potsdam, 14. Februar 2019. Die Selbsthilfe in Berlin und Brandenburg erhält erneut eine Rekord-Fördersumme. Die Techniker Krankenkasse (TK) unterstützt Selbsthilfegruppen, -kontaktstellen und -organisationen 2019 in der Region mit insgesamt rund 372.000 Euro. Das entspricht einer Steigerung von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bundesweit beläuft sich die Selbsthilfe-Förderung der TK auf mehr als elf Millionen Euro.

Digitale Projekte

"Ein wichtiges Anliegen ist es dabei, auch die Selbsthilfe digitaler zu gestalten", sagt Anja Mädrich, Leiterin Regionales Vertragswesen der TK-Landesvertretung Berlin und Brandenburg. "Apps und Co. können den Zugang zu Angeboten weiter vereinfachen und sie auch für die jüngere Generation interessanter machen."

Im vergangenen Jahr hat die TK unter anderem ein Intranet für Betroffene einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) gefördert. Es ermöglicht den Nutzern einen sicheren Austausch und eine enge Vernetzung. Kürzlich stellte der Landesverband der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV e.V.), der das Projekt ins Leben gerufen hat, eine App-Version vor. Außerdem förderte die TK die Entwicklung und den Ausbau mehrerer Selbsthilfe-Apps in Brandenburg. In nahezu allen Landkreisen können die Menschen nun via App Selbsthilfe-Angebote und Kontaktstellen finden.

Förderung für soziale und innovative Projekte

Rund 124.000 Euro der Fördersumme entfallen auf die sogenannte kassenartenübergreifende Pauschalförderung. Sie sieht Unterstützung für Fixkosten wie Raummiete, Büromittel oder Mitgliederzeitschriften vor. Mit den restlichen 248.000 Euro fördert die TK soziale und innovative Projekte in Berlin und Brandenburg. Ganzjährig besteht für Selbsthilfeorganisationen in den Ländern die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für zeitlich oder räumlich begrenzte Projekte zu beantragen. 

Hinweis für die Redaktion

Hier finden Sie weitere Informationen zur Selbsthilfeförderung  und die betreffenden Antragsformulare sowie Näheres zu den Selbsthilfe-Apps .