Düsseldorf, 5. August 2020. Sommer, Sonne, Sonnenbrand - besonders in den kommenden heißen Tagen ist es wichtig, sich mit Kleidung und Sonnencreme zu schützen, um das Hautkrebsrisiko zu minimieren. Dieser ist mit jährlich über einer Viertelmillion Neuerkrankungen die häufigste Krebsart in Deutschland. Überraschend findet Barbara Steffens, Leiterin der Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK)  in Nordrhein-Westfalen (NRW), dass vor diesem Hintergrund nur jeder fünfte gesetzlich Versicherte die Hautkrebsvorsorge nutzt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung der TK. Ein Trend der andauert. So nahmen zum Beispiel 2018 auch nur etwa 21 Prozent ein Screening bei ihrem Haus- oder Hautarzt in Anspruch. "Je früher Hautkrebs erkannt wird", betont Steffens, "desto besser sind die Heilungschancen".

Die Haut eignet sich besonders für eine Früherkennung, da sie unmittelbar betrachtet und untersucht werden kann. Ein Hautkrebsscreening ist zudem schmerzfrei und nimmt kaum Zeit in Anspruch. TK-Versicherte haben ab dem 20. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf eine Hautkrebsuntersuchung des gesamten Körpers. Die gesetzliche Leistung sieht erst ab 35 Jahren einen kostenlosen Haut-Check vor

Hinweis für die Redaktion

Weitere Informationen und Zahlen gibt es im Hautkrebsreport 2019 , den das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und die Universität Bremen gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) veröffentlicht haben. Ein Ergebnis: Hautkrebs verbreitet sich immer mehr, in den Jahren 2009 bis 2015 nahmen der helle Hautkrebs um über 50 Prozent und der schwarze Hautkrebs um über 30 Prozent zu.