Dresden, 31.August 2020. In Sachsen haben in den Jahren 2018 (21,9 Prozent) und 2019 (21 Prozent) knapp 43 Prozent der gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren ihre Haut auf eine Krebserkrankung untersuchen lassen. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK). Die Sachsen sind damit deutschlandweit Spitzenreiter. Bundesweit lag die Inanspruchnahme in diesen beiden Jahren bei knapp 39 Prozent.

Gesetzlich Versicherte ab einem Alter von 35 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf diese wichtige Früherkennungsuntersuchung. Es zählen dabei die Kalenderjahre. In Sachsen haben Versicherte der TK bereits ab 15 Jahren jedes zweite Jahr Anspruch auf das Screening.

Hautkrebs gilt als eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Doch je früher eine Erkrankung erkannt wird, umso besser sind die Heilungschancen. "Gerade jetzt nach der Ferienzeit, die viele für längere Aufenthalte im Freien genutzt haben, ist es sinnvoll, die Haut gründlich bei einem Facharzt checken zu lassen. Mit einer gezielten Früherkennung kann diese ernstzunehmende Krebserkrankung in der heutigen Zeit vollständig geheilt werden", rät Simone Hartmann, Leiterin der TK in Sachsen.

Hinweis für die Redaktion

Weitere Informationen und Zahlen gibt es im Hautkrebsreport 2019 , den das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und die Universität Bremen gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) veröffentlicht haben. Ein Ergebnis: Hautkrebs verbreitet sich immer mehr, in den Jahren 2009 bis 2015 nahmen der helle Hautkrebs um über 50 Prozent und der schwarze Hautkrebs um über 30 Prozent zu.