Potsdam, 24. Oktober 2019. Hochschule in Hochform: Die Fachhochschule Potsdam (FHP) und die Techniker Krankenkasse (TK) haben am 24. Oktober 2019, am Gesundheitstag der FH Potsdam, mit der Eröffnung einer Service-Stelle die Weiterentwicklung der Gesundheitsförderung unter dem Namen FHPgesund bekräftigt.

Gerlinde Reich, Kanzlerin der FH Potsdam: "Hochschulen sind nicht nur Arbeits- sondern auch Lebenswelten. Es ist deshalb wichtig, auch ein Augenmerk auf die Gesundheit unserer Studierenden und Beschäftigten zu haben. Zusammen mit der Expertise der Techniker Krankenkasse wollen wir Antworten finden auf die Frage: Wie wird Gesundheit im Setting Hochschule beeinflusst, gefördert und aufrechterhalten? 'Hochschule in Hochform' ist für mich das Motto eines ganzheitlichen Konzepts zur Gesundheitsförderung und für ein gesundes Miteinander. Mit der Initiative FHPgesund werden wir Hochschulangehörigen Werkzeuge an die Hand geben, um individuelle Gesundheitskompetenzen zu entwickeln, die nicht nur im Berufsleben ein wertvolles Rüstzeug darstellen.“

Gesundheitstag auf dem Campus

Präsentiert wird das Vorhaben am Gesundheitstag auf dem Campus der Fachhochschule. Das Event soll künftig mindestens einmal im Jahr stattfinden und macht Hochschulangehören neben Informationsmöglichkeiten unterschiedliche Angebote zu Bewegung, Ernährung, Entspannung. Eine Verkostung am Smoothie-Mobil und gesunde Häppchen liefern Ideen für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Der Hochschulsport lädt zu Aktivitäten ein. Entspannungsangebote wie Yoga und Innovationen wie ICAROS und Brain Fitness erweitern das Programm.

Michael Fratz, Leiter des Projekts bei der TK: "Das Studium ist eine ereignisreiche Phase im Leben. Neben schönen Erfahrungen ist es aber für viele Studierende mit einer hohen Belastung verbunden. Ein körperlicher Ausgleich zu den geistigen Herausforderungen im Alltag ist deshalb besonders wichtig.“

Langfristiges Ziel der Kooperation FHPgesund ist es, die Gesundheit aller Hochschulangehörigen zu unterstützen - für eine gesundheitsbewusste Hochschule mit fitten, motivierten und engagierten Studierenden und Beschäftigten. Die Gesundheitsförderung umfasst sowohl die Entwicklung individueller und teamorientierter Gesundheitskompetenzen als auch die Implementierung gesundheitsförderlicher Strukturen.

Mehrfachanforderungen an Studierende

Studierende werden durch die Aufgabe, Studium, Familie, Kinder und finanzielle Herausforderungen miteinander zu vereinbaren, zunehmend belastet. Sprechstunden zur niedrigschwelligen psychosozialen Beratung werden von Psychotherapeuten angeboten. Ansprechpartner der TK stehen bei Fragen zu Gesundheit und Versicherung zur Verfügung. Workshops und Fachvorträge zu Themen wie Ernährung und Stressbewältigung informieren künftig umfassend zu verschiedenen Gesundheitsthemen. Seminare zur gesunden Führung unterstützen Lehrende bei einer gesundheitsfördernden Arbeitsweise. Regelmäßige Aktionstage zu Gesundheit auf dem Campus rücken das Thema zusätzlich in den Fokus. Sportliche Angebote sollen Studierende und Mitarbeiter der Hochschule zu mehr Bewegung motivieren, regelmäßige Kurse, bei denen Bewegung und Entspannung gleichermaßen gefördert werden, ergänzen das Portfolio. 

In Planung ist zudem ein Arbeitskreis "Studierendengesundheit“. Er wird eng mit dem bereits an der Hochschule existierenden "Steuerkreis FHPgesund“ zusammenwirken. Der Steuerkreis setzt sich aus Vertreter*innen fast aller Bereiche der Hochschule zusammen. Die Techniker Krankenkasse bietet ab dem 7.11.19 immer donnerstags von 13 Uhr bis 15 Uhr eine öffentliche Sprechstunde an. Die Räume der Service-Stelle befinden sich im IBZ auf dem Campus der Fachhochschule.

Hinweis an die Redaktion

Die Fachhochschule Potsdam wurde 1991 gegründet und zählt derzeit ca. 3800 Studierende und rund 120 Professor*innen. Das Fächerspektrum umfasst informations- und ingenieurwissenschaftliche, soziokulturelle und gestalterische Studiengänge, deren gemeinsame Schnittmengen in den Themenfeldern "Urbane Zukunft“, "Information und Visualisierung“, "Soziale und Regionale Transformation“ sowie "Europäische Bau- und Kulturlandschaft“ liegen.