Berlin/Potsdam, 31. Januar 2020. Die Zahl der Krankheitstage ist im vergangenen Jahr in Berlin und Brandenburg gesunken. Das zeigen aktuelle Vorabdaten des Gesundheitsreports der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach sank der Krankenstand in Brandenburg gegenüber 2018 um 1,1 Prozent, in Berlin beträgt der Rückgang sogar 2,6 Prozent. Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin und Brandenburg: "Es ist ein gutes Signal, dass die Fehlzeiten nicht gestiegen, sondern im Gegenteil sogar gesunken sind. Mit guten Präventionsangeboten wollen wir die Menschen dabei unterstützen, möglichst gesund zu bleiben. Aber auch die Arbeitgeber sind weiterhin gefragt, wenn es um gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen geht." 

Große regionale Unterschiede

In der Hauptstadt fehlten die Erwerbspersonen im Jahr 2019 durchschnittlich 16 Tage, in Brandenburg 19,3 Tage. Damit liegen beide Länder über dem Bundesdurchschnitt von 15,4 Tagen. Die meisten Fehltage gab es in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, gefolgt von Brandenburg und Thüringen. Die wenigsten waren in Baden-Württemberg und Bayern zu verzeichnen. Die häufigsten Ausfalltage verursachten im vergangenen Jahr psychische Erkrankungen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und Atemwegserkrankungen.