Stuttgart, 4. Februar 2020. In  Baden-Württemberg erkranken jährlich mehr als 50.000 Menschen neu an Krebs. Das zeigen Daten des Krebsregisters Baden-Württemberg, auf die die Techniker Krankenkasse (TK) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar hinweist.

Online-Kurs auch für Nicht-TK-Versicherte

"Für Betroffene und deren Angehörige ist diese Diagnose eine große Belastung - verbunden mit Angst und Überforderung", sagt Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung. Deshalb bietet die TK an Krebs Erkrankten begleitend zur Therapie einen für alle zugänglichen Online-Kurs an. Dieser bietet Informationen und Übungen, die den Alltag mit einer Krebserkrankung erleichtern können.

Passende Informationen zur individuell richtigen Zeit

"Der Kurs bietet die Möglichkeit, sich in Ruhe und nach eigener Zeiteinteilung mit Themen wie Entstehung, Diagnose, Therapiewegen, Symptomen und Nebenwirkungen zu beschäftigen", erklärt Vogt. Er sei konzipiert als eine Ergänzung zu den Gesprächen, die Betroffene vor, während und nach der Therapie mit Ärzten und anderen Patienten führten.

Hilfe bei schwierigen Gesprächen

Die Teilnehmenden erhalten auch Informationen zur positiven Wirkung von Sport- und Bewegungstherapien sowie Hinweise zur gesunden Ernährung. Außerdem gibt es ein Kapitel mit Hilfestellungen für schwierige Gespräche: Wie informiere ich meine Partnerin bzw. meinen Partner, meine Kinder oder meine Kolleginnen und Kollegen? Das Online-Angebot ist jederzeit auf dem PC, Tablet oder Smartphone abrufbar.

Zugeschnitten auf häufigste Diagnosen

Zu den in Deutschland am häufigsten diagnostizierten Krebsarten gehören Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs. Auf sie entfallen rund 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen. Daher richtet sich das Angebot vor allem an Patientinnen und Patienten mit einer solchen Diagnose.

Leben mit Krebs

Hinweis für die Redaktion

Der Online-Kurs "Leben mit Krebs" ist von der TK in Kooperation mit Prof. Dr. Volker Heinemann, Direktor des Krebszentrums CCC-München, und Prof. Dr. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin am Klinikum der Technischen Universität München, entwickelt worden.