Mammographie-Screening

Das Mammographie-Screening ist ein Programm zur Früherkennung von Brustkrebs. Durch eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust soll eine Krebserkrankung möglichst frühzeitig entdeckt werden. Frauen werden nach ihrem 50. Geburtstag erstmals zur Röntgenuntersuchung der Brust eingeladen. Weitere Einladungen zur Screening-Untersuchung erfolgen alle zwei Jahre bis zum Alter von 69 Jahren. Sollte sich aus den Röntgenaufnahmen der Verdacht auf eine Krebserkrankung ergeben, erfolgen weitere Untersuchungen zur Abklärung dieses Verdachts.

Hautkrebs-Screening

Unerkannt kann Hautkrebs innerhalb weniger Wochen zum Tod führen. TK-Versicherte in Hessen können ab dem 18. Lebensjahr alle zwei Jahre das Hautkrebs-Screening in Anspruch nehmen. Ziel der Untersuchung ist es, auffällige Hautveränderungen wie den schwarzen Hautkrebs, das sogenannte maligne Melanom, oder den hellen Hautkrebs, das Basalzell- und Plattenepithelkarzinom, möglichst frühzeitig zu entdecken. Der Arzt erhebt beim Screening die Krankengeschichte und begutachtet die Haut gründlich von Kopf bis Fuß. Sollte sich ein Hautkrebsverdacht ergeben, sichert eine Gewebeprobe die Diagnose ab.

Früherkennung von Brust- und Eierstockkrebs

Treten in einer Familie gehäuft Fälle von Brust- und/oder Eierstockkrebs auf, stellen sich die erkrankten und auch die gesunden Familienmitglieder die Frage, ob sie die Anlage zu diesen Krankheiten geerbt haben. Frauen mit einem erhöhten Risiko für Brust- und/oder Eierstockkrebs sollten möglichst früh identifiziert werden. Sie können mit einem Gentest untersuchen lassen, wie wahrscheinlich es ist, dass sie zukünftig an Brust- oder Eierstockkrebs erkranken. Liegt eine genetische Veranlagung vor, können die betroffenen Versicherten bestimmte Maßnahmen der Früherkennung oder vorbeugende Maßnahmen durchführen lassen. In Hessen bietet das Frankfurter Universitätsklinikum das Früherkennungsprogramm an.

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