Schwerin, 2. Februar 2021. Der erste Lockdown im letzten Jahr hat zu einem Rückgang bei den Untersuchungen auf Krebsfrüherkennung geführt. Das meldet die Techniker Kranklenkasse (TK) in Mecklenburg-Vorpommern heute zum Weltkrebstag, der jährlich am 4. Februar stattfindet. Demnach nahmen im ersten Halbjahr 2020 rund 25 Prozent anspruchsberechtigte Frauen ein Früherkennungstermin wahr. Im gleichen Zeitraum 2019 waren es 32 Prozent. Bei den Männern sank die Zahl von 17 Prozent auf 16 Prozent.

"Vermutlich hatten viele Menschen Sorge, sich mit dem Coronavirus zu infizieren und haben deshalb die Vorsorgeuntersuchung verschoben", so Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. Ob es im zweiten Halbjahr 2020 Nachholeffekte gab, lässt sich noch nicht sagen. Die Auswertung dazu liegt erst im Frühsommer 2021 vor.

"Die Vorsorge und Früherkennung von Krebserkrankungen zählt zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen und werden von den Krankenkassen bezahlt", bestätigt Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. "Je früher Krankheiten und Risikofaktoren erkannt werden, desto größer sind die Chancen auf Heilung oder Gesunderhaltung. Im besten Fall kann die Prävention Leben retten."

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