Der "Pakt für Prävention" bildet das Dach für die Akteure in Hamburg aus Gesundheitsförderung, -versorgung und -wirtschaft sowie für andere relevante Partner, um ein gemeinsames Landespräventionsprogramm zu entwickeln. Ziel ist, dass die Gesundheit der Hamburger durch eine verbesserte Kooperation der Akteure und die Entwicklung von Kompetenzen der Hamburger im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention gestärkt wird.

Die Teilnehmer dieses Bündnisses richten ihren Fokus auf folgende drei Lebenswelten:

  • Gesund aufwachsen in Hamburg,
  • Gesund alt werden in Hamburg und
  • Gesund arbeiten und leben in Hamburg.

Hierbei stehen in jeder der drei Lebenswelten vier Handlungsfelder im Vordergrund: gesunde Ernährung, gesundheitsfördernde Bewegung, psychosoziales Wohlbefinden und die Förderung der Gesundheits- und Vorsorgekompetenzen.

Partnerinnen und Partner

Der "Pakt für Prävention" wurde 2010 auf Initiative der damaligen Gesundheitsbehörde ins Leben gerufen. Unterschiedliche Partnerinnen und Partner haben die Kooperationsvereinbarung "Pakt für Prävention" unterzeichnet. Dazu zählen neben der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz auch Kammern, Krankenkassen, Kliniken, Verbände, Initiativen und Institutionen.

"Die Vielfalt der Akteure zeigt uns, wie unterschiedlich gesundheitsfördernde Ansätze sein können und welche Möglichkeiten ein gemeinsames Ziel bietet. Eine abgestimmte gemeinsame Strategie und eine gute Kooperation aller Akteure helfen dabei, die Qualität der Maßnahmen weiterzuentwickeln und so die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in Hamburg zu verbessern", sagt Maren Puttfarcken, Leiterin TK-Landesvertretung Hamburg.

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Maren Puttfarcken

Die Akteure streben an, dass es eine größere Transparenz über die vorhandenen Angebote gibt und man sich auf erfolgsversprechende Ansätze gemeinsam verständigt. Darüber hinaus sollen Ziele und Maßnahmen in den Lebensphasen gebündelt und die Qualität von Maßnahmen weiterentwickelt werden.

Konferenzen und Fachtagungen

Unter dem Dach des Pakts finden regelmäßige Zielkonferenzen und Fachtagungen statt, um konkrete Maßnahmen vor Ort in den Stadtteilen in den Kitas oder in der Schule zu vereinbaren und auf den Weg zu bringen. Die Experten des Pakts für Prävention legen auch gemeinsame fachliche Schwerpunkte fest, die dann in die Präventionsstrategie für die gemeinsamen Aktivitäten der Sozialversicherungsträger in Hamburg mit einfließen.