Berlin/Potsdam, 14. Januar 2021. Die Selbsthilfe in Berlin und Brandenburg erhält in diesem Jahr erneut eine Rekordsumme an Fördergeld: Bei der Techniker Krankenkasse (TK) stehen mehr als 216.000 Euro für die Projektförderung zur Verfügung. Mit diesem Geld können Selbsthilfeorganisationen und -kontaktstellen finanzielle Unterstützung für Projekte bekommen, die über die tägliche Selbsthilfearbeit hinausgehen. Anträge können bis zum 31. März dieses Jahres gestellt werden. Bundesweit beläuft sich die Selbsthilfe-Förderung der TK auf 12,8 Millionen Euro. 

Die TK fördert innovative und technisch unterstützende Projekte, die zu einer Verbesserung der medizinischen Versorgung beitragen oder sie ergänzen können. "Gerade in Zeiten der Pandemie kommt der Selbsthilfe eine große Bedeutung zu. Um diese trotz der reduzierten Kontaktmöglichkeiten zu stärken, fördern wir ganz gezielt die Entwicklung digitaler Lösungen", sagt Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin und Brandenburg. "Intelligent gemachte Apps sind jedoch keine Notlösung, sondern auch in der Zukunft aktuell: Sie schaffen Verbindung zwischen Menschen, sie bringen Betroffene und Hilfsangebote zueinander. Und sie bieten die Chance, noch mehr Hilfesuchende zu erreichen." 

Zu den Förderschwerpunkten zählen außerdem Projekte, die zeigen, wie durch Ernährung und Sport Einfluss auf Erkrankungen genommen werden kann. Im Fokus stehen insbesondere betroffene Kinder und Jugendliche.    

Hinweis für die Redaktion

Weitere Informationen zur Selbsthilfeförderung sowie die entsprechenden Antragsformulare finden Sie hier.