Bremen, 28. Januar 2021. Selbsthilfeeinrichtungen sollten den 15. Februar im Blick haben, wenn sie für ihre Arbeit im laufenden Jahr pauschale Unterstützung in Anspruch nehmen wollen. Entsprechende Anträge für die Hauptvergaberunde müssen bis Mitte des Monats bei den Krankenkassen vorliegen.

Laut Techniker Krankenkasse (TK) können im Rahmen der sogenannten Pauschalförderung Landesorganisationen, Kontaktstellen sowie örtliche Selbsthilfegruppen Fördermittel für Fixkosten wie Raummiete, Büromaterial, Mitgliederzeitschriften oder Ähnliches beantragen. Mit den Mitte September in einer zweiten "Förderrunde" vergebenen Restmitteln wiederum, werden beispielsweise unterjährige Gruppenneubildungen oder erhöhter Finanzierungsbedarf berücksichtigt. Die Vergabe erfolgt über eine Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen im Land Bremen.

Keine Antragsfrist bei der Projektförderung 

Fördergelder für zeitlich befristete Projekte, wie etwa Veranstaltungen oder Workshops, können Selbsthilfeorganisationen im Land hingegen über einen längeren Zeitraum anfragen. Es genügt eine rechtzeitige Antragsstellung vor Projektbeginn. In diesem Jahr stellt die TK beispielsweise hierfür allein in Bremen und Bremerhaven rund 13.000 Euro zur Verfügung.

"Die Arbeit von Selbsthilfegruppen ist unverzichtbar. Sie bieten Information, Beratung und Austausch und unterstützen auf diese Weise Betroffene im Umgang mit ihrer Erkrankung. Die TK hat deshalb ein großes Interesse an nachhaltigen Projekten der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe. Dazu zählen auch innovative Ansätze, die das Potenzial der Digitalisierung nutzen und damit zu einer Verbesserung der medizinischen Versorgung beitragen.", so Dr. Susanne Klein, Leiterin der TK-Landesvertretung Bremen.

Weitere Informationen zur Selbsthilfeförderung sowie die betreffenden Antragsformulare  sind auf der TK-Homepage zu finden.