Medienberichte über verschiedene Formen von Gewalt gegen Kinder sorgen unverändert für hohe Betroffenheit und Anteilnahme in der Bevölkerung. Körperliche und seelische Misshandlung von Kindern, sexueller Missbrauch und Vernachlässigung haben vielfältige Ursachen.

Jörn Simon

Jörn Simon

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Leiter der TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz

"Das Projekt "Stoppt Gewalt gegen Kinder" soll dazu beitragen Informationsdefizite abzubauen. Hierbei geht es darum, gegen Kinder verübte Gewalt schnell und zweifelsfrei zu erkennen und dann sachgerecht darauf zu reagieren."

Leiter TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz

TK legt Ratgeber auf

Die TK in Rheinland-Pfalz hat deshalb gemeinsam mit Kooperationspartnern den Ratgeber "Stoppt Gewalt gegen Kinder" aufgelegt, der Ärzten und Ärztinnen im Land eine Hilfestellung leisten soll. Hinweise zur Diagnostik und zum Fallmanagement helfen in der täglichen Praxis, Schaubilder zeigen typische Verletzungsmuster. Zugleich werden rechtliche Tipps gegeben und Kooperationspartner aufgezeigt, die Unterstützung leisten können.

Da Gewaltformen wie Mobbing und Cybermobbing immer mehr zunehmen, werden diese ebenfalls behandelt. In einem Dokumentationsbogen am Ende des Ordners können Ärzte zudem Befunde erfassen.

Kooperationspartner dieses Angebots

  • Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz
  • Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur
  • Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen
  • Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
  • Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz
  • Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, Landesverband Rheinland-Pfalz
  • Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter Nord/Süd
  • Kinder- und Jugendpsychiatrien Rheinland-Pfalz
  • Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie (BKJPP)