Die TK setzt sich seit langem dafür ein, die Handlungsfelder zur Prävention regelmäßig an den Alltag der Versicherten anzupassen. Grundlage dafür ist der Leitfaden Prävention, der seit vielen Jahren kassenübergreifend Themen und Zielgruppen definiert.

Krankenkassen sind nah an den Bedürfnissen ihrer Versicherten

Durch den ständigen Austausch mit unseren Kunden, erfahren wir als Erste, wo es gesundheitliche Belastungen gibt und wo Handlungsbedarf besteht. So haben wir bspw. 2013 als erste Kasse ein Angebot zur Medienkompetenz entwickelt und die Politik aufgefordert, das Thema auf die Agenda zu setzen.

Auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement entwickelt die TK ständig neue Angebote, die den Anforderungen der neuen Arbeitswelt gerecht werden. In diesem Jahr haben wir mit der Studie #whatsnext-BGM untersucht, welchen Themen sich das Betriebliche Gesundheitsmanagement künftig in einer digitalen Arbeitswelt stellen muss.

Trendstudie #whatsnext

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Krankenkassen investieren immer mehr in Prävention - im Gegensatz zu den Ländern

Unser Angebot steht nicht nur den knapp zehn Millionen TK-Versicherten offen, sondern allen Bundesbürgern. Im Gegensatz zum Engagement der Länder, sind die Investitionen der gesetzlichen Krankenkassen in den letzten Jahren stetig gestiegen. 2017 haben die gesetzlichen Krankenkassen 519 Millionen Euro investiert.

Präventionsgesetz bringt mehr Verwaltung statt Wettbewerb um gute Konzepte

Da wir hier in den letzten beiden Jahrzehnten viel Know How und funktionierende Strukturen aufgebaut haben, haben wir im Vorfeld des Präventionsgesetzes unsere Bedenken gegenüber einer neuen Parallelstruktur geäußert. Wir halten es nach wie vor für nicht sinnvoll, neue bürokratische Hürden aufzubauen. Wie im Vorwege von uns prognostiziert, wird es auf diese Weise nicht einfacher, schnelle Hilfe in die Lebenswelten der Menschen zu bringen. Strukturen müssen erst aufgebaut und zum Laufen gebracht werden.

Alle werden beteiligt, aber nur die Krankenkassen zahlen

Dennoch bringen wir uns hier natürlich ein. Gesundheitsförderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der alle Beteiligten gleichermaßen gefordert sind. Dafür müssen aber zunächst die Rahmenbedingungen in den Ländern stehen. Das ist in einigen Regionen wie Niedersachsen, Thüringen, Sachsen, Baden-Württemberg und Bremen bereits auf einem guten Weg und wir sind zuversichtlich, dass die andern Bundesländer bald folgen. Da hier aber viele Beteiligte wie zum Beispiel Unfall- und Rentenversicherungen sowie Ministerien gemeinsam gefordert sind (auch wenn die Ausgabenverpflichtung allein bei den Krankenkassen liegt), ist hier ein größerer Abstimmungsbedarf nötig.

Eigeninitiative statt Stillstand

Die Budgets halten wir selbstverständlich dennoch vor, müssen aber abwarten, dass diese auch abgerufen werden. In der Zwischenzeit fördern wir als TK weiter Projekte in Eigenregie - auch länderübergreifend - um den Bürgerinnen und Bürgern trotzdem ein Angebot machen zu können.

Dr. Sabine Voer­mans

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Teamleiterin Gesundheitsmanagement bei der Techniker Krankenkasse

"Wir engagieren uns seit vielen Jahren mit zahlreichen Angeboten in der Prävention. Wir haben in den letzten zwei Jahrzehnten das Know How und die Strukturen dafür entwickelt. Da wir im ständigen Austausch mit unseren Kunden stehen, wissen wir, wo Bedarf besteht. Wenn die Politik mit dem Präventionsgesetz beschließt, dass jetzt staatliche Parallelstrukturen aufgebaut werden, nur um GKV, Sozialversicherungen, Länder usw. zu noch mehr gemeinsamen Aktivitäten zu verpflichten, brauchen wir uns nicht wundern, dass das dauert und viel Geld kostet - das Geld der Versicherten."
Dr. Sabine Voermans, Leiterin TK-Gesundheitsmanagement