Extreme Studienphasen, wenig Bewegung und kaum Entspannung, dazu ein Job für den Lebensunterhalt und Stress bei Prüfungen und Klausuren - das kann auf Dauer belastend werden. Gesundheitliche Gefahren zu minimieren und mit dem richtigen Verhalten fit und leistungsfähig zu bleiben, ist das Ziel eines Studentischen Gesundheitsmanagements, das das Zentrum für Hochschulsport in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) an der Universität Potsdam etablieren will.

Gesundheitsbewusste Verhaltensweisen 

Die Studienzeit gilt als prägende Entwicklungsphase, in der sich junge Menschen nicht nur Fachwissen aneignen, sondern auch wichtige Sozial- und Führungskompetenzen erwerben, um künftig in Beruf und Gesellschaft verantwortungsvoll entscheiden zu können. Gesundheitsbewusste Verhaltensweisen gehören hier selbstverständlich dazu. Die Universität Potsdam will deshalb Lehre und Studium so  gestalten, dass gesundheitsfördernde Studiensituationen geschaffen werden und die Studierenden die Chance haben, sich ausgewogen zu ernähren, Sport zu treiben und eine Balance von Arbeit und Freizeit, von An- und Entspannung zu finden. Um hier mit einem eigenen studentischen Gesundheitsmanagement erfolgversprechend und bedarfsorientiert eingreifen zu können, sollen zunächst konkrete Belastungen analysiert und bestehende Ressourcen erfasst werden. Anschließend lassen sich gezielt Maßnahmen ergreifen, die einer ungesunden Studierweise und extremen Überlastungen entgegenwirken und Ressourcen aufbauen.

Vielfältige Trainingsangebote

Bei der Einrichtung eines nachhaltigen studentischen Gesundheitsmanagements an der Universität Potsdam arbeitet das Zentrum für Hochschulsport mit der Techniker Krankenkasse zusammen. Die TK unterstützt seit 20 Jahren die Gestaltung gesundheitsfördernder Lern- und Arbeitswelten in Hochschulen. Und das Zentrum für Hochschulsport verfügt mit seinem umfassenden Kurssystem, vielfältigen Trainingsangeboten und dem "Pausenexpress" für Bewegung im Arbeits- und Studienalltag über fundierte Erfahrungen und Kompetenzen im Gesundheitsmanagement. Gemeinsam wollen sie an der Universität Potsdam die  Rahmenbedingungen für die nachhaltige Verankerung eines gesundheitsförderlichen Studiums schaffen. Bewusst werden dabei auch die Studierendenvertretungen angesprochen  und einbezogen.