Hamburg, 17. November 2020. Im laufenden Jahr 2020 sind in Hamburg deutlich weniger Kinder zu früh auf die Welt gekommen als im Vorjahr. Der Anteil frühgeborener Kinder in der Zeit von Januar bis September 2020 lag in Hamburg bei der TK bei 4,3 Prozent (bundesweit: 4,7 Prozent) - dies entspricht fast der Hälfte der Frühgeburten im Vorjahreszeitraum. 2019 lag der Anteil in diesem Zeitraum bei über 7,6 Prozent (bundesweit: 6,3 Prozent). Das teilte die TK anlässlich des Weltfrühgeborenentags (17.11.2020) mit und beruft sich auf eigene Auswertungen.

Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg: "Etwa vier Prozent der von Januar bis September 2020 geborenen Babys in Hamburg wurden vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche beziehungsweise mit weniger als 2.500 Gramm Körpergewicht geboren und gelten als Frühgeburt. Aus dem TK-Kindergesundheitsreport wissen wir: Frühgeborene Kinder haben häufiger gesundheitliche Probleme als reif geborene Kinder. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Entwicklung sehr erfreulich - 2019 war die Quote noch fast doppelt so hoch. Ob es sich um einen generellen Trend handelt oder es einen Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt, werden weitere Auswertungen zeigen."

Hintergrund

Der aktuellen TK-Auswertung zu Frühgeburten liegen Abrechnungsdaten zu Entbindungen aus den Jahren 2019 und 2020 zugrunde. 
Weitere Informationen zum TK-Kindergesundheitsreport sind online verfügbar. 
Mit Stand Oktober 2020 hat die TK 10,7 Millionen Versicherte. In Hamburg versichert die TK 478.400 Menschen.