Magdeburg, 5. Februar 2019. Die krankheitsbedingten Fehlzeiten sind im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt erneut gestiegen. Das meldete die Techniker Krankenkasse (TK) am Dienstag in Magdeburg unter Berufung auf eigene Daten. Danach entfielen deutschlandweit durchschnittlich 15,5 Krankheitstage auf jeden bei der Kasse versicherten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beziehungsweise Arbeitslosengeld I-Empfänger.

In Sachsen-Anhalt lag die Zahl der Fehlage pro Kopf bei 19,6 Tagen und damit mehr als vier Tage über dem Bundesdurchschnitt. Lediglich in Mecklenburg-Vorpommern fehlten die Menschen mit exakt 20 Tagen pro Kopf noch etwas häufiger. Zum Vergleich: Am unteren Ende der Skala fanden sich mit 12,7 beziehungsweise 13,3 Fehltagen Baden-Württemberg und Bayern.

Der durchschnittliche Krankenstand betrug 2018 in Sachsen-Anhalt 5,37 Prozent und fiel damit höher aus als im Vorjahr. 2017 waren zwischen Harz und Havel im Schnitt 5,24 Prozent der Erwerbspersonen arbeitsunfähig gewesen.

Bundesweit fehlten 2018 durchschnittlich 4,23 Prozent der Beschäftigten. 2017 hatte die Quote bei 4,13 Prozent gelegen.

Hinweis für die Redaktionen:

Bei den Daten handelt es sich um Vorab-Daten aus dem im Frühjahr erscheinenden TK-Gesundheitsreport 2019. Für diesen wertete die TK die Krankschreibungen der 5,2 Millionen bei der Kasse versicherten Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von ALG-I) aus. Mehr als 65.000 davon hatten ihren Wohnsitz in Sachsen-Anhalt. Der Gesundheitsreport 2018 sowie die Berichte der Vorjahre sind unter www.tk.de/gesundheitsreport verfügbar.