Berlin, 20. August 2020. Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) baut in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse (TK) ein ganzheitliches Hochschulisches Gesundheitsmanagement (HGM) auf. Die Kooperation wurde Mitte August von Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Präsidentin der HU und Dr. Sabine Voermans, Leiterin des Gesundheitsmanagements der TK, mit der Vertragsunterzeichnung gestartet. 

Damit verfolgt die HU mit ihren 5.750 Beschäftigten und knapp 36.000 Studierenden einen bundesweit neuartigen Ansatz. Besonders wichtig ist dabei, dass alle Interessierten einbezogen werden. Sowohl den Beschäftigen als auch den Studierenden sollen systematisch und vollumfänglich gesundheitsfördernde Maßnahmen zugutekommen. 

"Studierenden und Beschäftigten fehlt im Uni-Alltag oft die Zeit, bewusst etwas für ihre Gesundheit zu tun. Wir hoffen mit dem Projekt dazu beizutragen, dass sich dieses Bewusstsein ändert", so Olaf Meier, verantwortlich für das Projekt bei der TK in Berlin.
Ziel des zunächst auf drei Jahre angelegten Projektes ist es, optimale Rahmenbedingungen für einen selbstverantwortlichen Umgang mit der eigenen Gesundheit für die gesamte Hochschule zu schaffen. Das bedeutet, nachhaltige universitäre Strukturen aufzubauen und zu unterhalten, die ein gesundes Studieren, Forschen und Arbeiten ermöglichen. 

HU und TK werden ab dem 1.Oktober 2020 das bereits an der Universität bestehende Angebot der Gesundheitsförderung zu einem systematischen Gesamtkonzept erweitern. Eine neu geschaffene Geschäftsstelle für Hochschulisches Gesundheitsmanagement steuert diesen Prozess.
HU-Präsidentin Sabine Kunst: "Als innovative Forschungs- und Wissenschaftseinrichtung liegen uns die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Studierenden und Mitarbeitenden besonders am Herzen. Eine als positiv und angenehm erlebte Kultur der Hochschule verbessert nicht nur das Betriebs- und Studienklima, langfristig wirkt sie sich auch positiv auf die individuelle Lebensqualität aus.“ 

Das Gesundheitsmanagement soll partizipativ ausgestaltet, Studierende und Mitarbeitende der HU fortlaufend in die Prozessphasen und Entscheidungen eingebunden werden. 
Ob und inwiefern die entwickelten Maßnahmen und Strukturen das Ziel einer nachhaltigen Gesundheitsförderung an der Humboldt-Universität erreicht haben, wird zum Abschluss des Projektes durch eine Evaluation ermittelt.