Dresden, 7. Mai 2021. Die Universität Leipzig und die TK haben Ende letzten Jahres eine Kooperation gestartet, um das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) an der Hochschule weiter voranzubringen. Die Zusammenarbeit ist zunächst für die Dauer von drei Jahren geplant. Dr. Sabine Korek, Referentin für Betriebliches Gesundheitsmanagement: "Gesunde Universitätsangehörige und Arbeitsbedingungen, die Kreativität, Kooperation und persönliche Weiterentwicklung fördern, sind Voraussetzungen dafür, dass die Universität Leipzig ihre ambitionierten Ziele in Forschung und Lehre erreichen kann. Das Gesundheitsmanagement will daher sowohl die Mitarbeitenden darin unterstützen, verantwortlich mit ihrer Gesundheit umzugehen als auch die einzelnen Fakultäten und Bereiche, das Thema gesunde Arbeitsbedingungen bei allen Entscheidungen mitzudenken."  

Offener Prozess, in den alle einbezogen werden

Gemeinsames Ziel ist es, nachhaltige gesundheitsförderliche Veränderungen für die gesamte Einrichtung zu unterstützen. "Mit dem Aufbau von geeigneten Strukturen und passgenauen Maßnahmen begleiten wir die Universität Leipzig auf ihrem weiteren Weg zur gesunden Hochschule. Es ist ein offener Prozess. Alle Interessierten werden einbezogen. Alle Beteiligten sollen die Möglichkeit bekommen, sich zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz zu äußern, beispielsweise durch Befragungen und Fokusgruppen-Interviews", erklärt Anne Herberger, TK-Beraterin für BGM die Strategie. Es sollen optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden, um gesundheitsgerechtes Verhalten jedes Einzelnen zu fördern. Dazu gehört, die Arbeitsumgebung, den Arbeitsprozess und die Organisation von Arbeit entsprechend zu gestalten. Führungskräfte werden für ihre eigene Gesundheit und die Mitverantwortung für die ihrer Mitarbeitenden sensibilisiert. 

Aufbau von geeigneten Strukturen unterstützen

Anne Herberger: "Wir planen, die Sichtbarkeit von gesundheitsförderlichen Maßnahmen an den Fakultäten zu erhöhen. Mit Führungskräfteseminaren, Kursangeboten, Gesundheitstagen und dem Aufbau von geeigneten Strukturen unterstützen wir die gesamte Einrichtung, gesundes Studieren, Arbeiten und Forschen zu ermöglichen."

Hinweis für die Redaktion 

BGM verfolgt das Ziel, betriebliche Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse so zu entwickeln, dass Arbeit und Organisation gesundheitsförderlich gestaltet werden können. Die Beschäftigten werden zu einem gesundheitsförderlichen Verhalten befähigt. Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement sind alle Maßnahmen und strukturellen Veränderungen zusammengefasst, die der Gesundheitsförderung der Belegschaft dienen. Auch der Arbeitsschutz gehört dazu und die gesetzlich vorgeschriebene betriebliche Wiedereingliederung von Mitarbeitern, die lange krank waren. Die Rentenversicherungsträger unterstützen ebenfalls mit ihren Maßnahmen das BGM. Alle Maßnahmen sollen den Beschäftigten und dem Unternehmen gleichermaßen zugutekommen. Auch wenn es im Jahr 2020 durch Corona massive Ausfälle und Stornierungen von Projekten gab, hat die TK in Sachsen Hochschulen, Schulen, Kitas, Kommunen und Unternehmen mit insgesamt rund 740.000 Euro unterstützt.