Hamburg, 15. November 2018. Ab sofort bietet die Techniker Krankenkasse (TK) mit dem Fehlzeitentool die Möglichkeit, Daten zu Krankenstand, Arbeitsunfähigkeitsfällen und -tagen ganz einfach online abzurufen. In welcher Branche ist der Krankenstand am höchsten? Sind Hamburger mehr oder weniger krankgeschrieben als Sachsen? Und wie viele Krankschreibungen erhalten Pilotinnen durchschnittlich pro Versichertenjahr? Die Abfrage können Pressevertreter und alle, die sich für Mitarbeitergesundheit interessieren, nun selbst konfigurieren.

Rund um die Uhr abrufbar

"Uns erreichen immer wieder Anfragen von Journalisten, Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich für solche Daten interessieren. Mit dem Fehlzeitentool haben wir ein Angebot geschaffen, mit dem jeder rund um die Uhr selbst die für ihn wichtigen Daten recherchieren kann", sagt Albrecht Wehner, TK-Experte für den Gesundheitsreport und Verantwortlicher für das Projekt.

Fehlzeiten von fünf Millionen Versicherten

Die Datengrundlage stammt aus der Gesundheitsberichterstattung der TK von 2015 bis 2017. Dabei werden die Krankschreibungen und Arzneimittelverordnungen der derzeit gut fünf Millionen TK-versicherten Erwerbspersonen (Stand 2017) analysiert. Dazu gehören sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie die Empfänger von Arbeitslosengeld I.

Krankenstand einfach selbst konfigurieren

Mit dem neuen Fehlzeitentool stehen die Daten nun permanent online zur Verfügung und lassen sich einfach suchen und aufbereiten. Dabei ist es unter anderem möglich, die Suche nach Ort, Branche und Beruf zu filtern. Außerdem lässt sich die gewünschte Kennzahl, also etwa die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage pro Kopf, festlegen.

Hinweis für die Redaktionen

Das TK-Fehlzeitentool finden Sie auf der TK-Website in der Rubrik "Gesund arbeiten" unter dem Webcode 2031426 zur freien Verfügung.