Düsseldorf, 31. Januar 2020. In Nordrhein-Westfalen (NRW) war jede Erwerbsperson im letzten Jahr durchschnittlich 15,8 Tage krankgeschrieben. Damit bleibt der Krankenstand im Vergleich zum Vorjahr stabil bei 4,3 Prozent. Das geht aus den Vorab-Daten des Gesundheitsreports 2020 der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

Barbara Steffens, Leiterin der TK Landesvertretung in NRW: "Verantwortlich für die meisten Fehlzeiten der Erwerbstätigen in NRW waren im Jahr 2019 die psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen. Mit durchschnittlich 3,05 Arbeitsunfähigkeitstagen pro Kopf haben sie gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent zugelegt." Den nächst höheren Anteil an den Arbeitsunfähigkeitszeiten haben mit 2,83 Tagen Rückenerkrankungen und mit 2,30 Tagen Atemwegserkrankungen.

Regionale Unterschiede 

Auffällig bleiben auch weiterhin die regionalen Unterschiede. Mit 12,6 Fehltagen ist Baden-Württemberg nach wie vor das Bundesland mit den geringsten Fehlzeiten, gefolgt von Bayern (13,3). Die höchsten Fehlzeiten gibt es, wie auch in den Vorjahren, im Osten des Landes: Mecklenburg-Vorpommern (19,8), Sachsen-Anhalt (19,5) und Brandenburg mit durchschnittlich 19,3 Fehltagen je Versichertenjahr. 

Hinweis für die Redaktionen 

Die Zahlen stammen aus den Vorabdaten des TK-Gesundheitsreports 2020. Grundlage dafür bilden die rund 1,3 Millionen bei der TK in NRW versicherten Erwerbstätigen (Berufstätige und ALG 1-Empfänger).