Mainz, 14. März 2019. Die Rheinland-Pfälzer werden geplagt von Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. Hierzu zählen insbesondere auch Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfälle. Im vergangenen Jahr war nahezu jeder Erwerbstätige im Bundesland durchschnittlich fast drei Tage aufgrund einer Erkrankung des Muskel-Skelett-Systems arbeitsunfähig, berichtet die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz heute mit Hinweis auf Vorabdaten des aktuellen Gesundheitsreports. Kein anderes Diagnosekapitel führte zu mehr AU-Tagen. Damit lagen die Rheinland-Pfälzer auch 8,5 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

"Obwohl die Zahlen 2018 leicht rückläufig waren, sind Erkrankungen an Muskeln und Knochen immer noch die Hauptgründe für Krankschreibungen. Gerade bei Rückenschmerzen kann aber auch der persönliche Lebensstil unter Umständen Einfluss haben. Mit regelmäßiger Bewegung, Gewichtsreduktion und ein wenig Sport kann jeder Arbeitnehmer selbst dazu beitragen, den Rücken gesund zu halten. Wir sehen hier allerdings auch die Arbeitgeber in der Pflicht. Ergonomische Arbeitsplätze sind ein Muss, ebenso Stressreduktion und ein gutes Betriebliches Gesundheitsmanagement", erklärt Jörn Simon, Leiter der TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz. Ziel müsse sein, die Entstehung von chronischen Erkrankungen zu vermindern, um das Risiko für langfristige Abwesenheiten zu senken. "Die Gesundheit der Mitarbeiter sollte als wichtiges Gut angesehen werden, das es zu pflegen gilt", so Simon.

Die TK bietet verschiedene Online-Coachings an, beispielsweise zur Steigerung der Fitness, Gewichts- oder Stressreduktion. Diese können auch unverbindlich vier Wochen von allen Interessierten getestet werden (https://ecoach.tk.de/).

Hinweis für die Redaktion 

Der TK-Gesundheitsreport 2019 für Rheinland-Pfalz berücksichtigt die Daten von 237.000 Erwerbspersonen, die im Bundesland bei der TK versichert sind.