Düsseldorf, 24. Juli 2019. Trinken ist lebenswichtig - nicht nur bei der aktuellen Hitzewelle. Rund 34 Prozent der Erwachsenen nimmt weniger als den empfohlenen Mindestbedarf von 1,5 Litern Flüssigkeit zu sich. Das zeigt die aktuelle Forsa-Studie "Trink Was(ser), Deutschland!" im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Dabei gibt es regionale Unterschiede beim Trinkverhalten. Schlusslicht im Ranking der Wenigtrinker ist Nordrhein-Westfalen (NRW) mit 39 Prozent. In Bayern und Baden-Württemberg verfehlen nur 27 bzw. 26 Prozent der Menschen die empfohlene Trinkmenge.

Berufstätige trinken noch weniger

Über die Hälfte der Berufstätigen (52 Prozent) vergisst im stressigen Arbeitsalltag genug zu trinken. Die Gründe dafür sind vielfältig: Keine Zeit, keinen Durst oder der damit verbundene häufigere Gang zur Toilette. Aber schon ein geringer Wassermangel im Körper kann zu gesundheitlichen Einschränkungen, Erschöpfung und mangelnder Konzentrationsfähigkeit führen. "Stress im Job spiegelt sich offensichtlich auch im Trinkverhalten wider", erklärt Ulrich Alder von der TK-Landesvertretung in NRW. Arbeitgeber sollten ausreichendes und regelmäßiges Trinken zum Thema zu machen. "Unser Leitungswasser ist ein hervorragender Durstlöscher - und die Qualität stimmt auch", so Adler. Er rät: "Am besten regelmäßig über den ganzen Tag verteilt kleinere Mengen Flüssigkeit zu sich nehmen. Nur zu den Mahlzeiten trinken, ist eindeutig zu wenig."

Hinweis an die Redaktionen

Im Februar und März 2019 befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK mehr als 1.000 Personen zu ihren Trinkgewohnheiten im Privatleben und am Arbeitsplatz. Die Befragten repräsentieren den Querschnitt der volljährigen Bevölkerung in Deutschland. Der  Studienband "Trink Was(ser), Deutschland!" kann kostenlos auf tk.de/presse heruntergeladen werden (Suchnummer 2068236).