Berlin/Potsdam, 24. Juli 2019. Mehr als zwei Drittel der Berliner und Brandenburger (62 Prozent) nehmen an einem gewöhnlichen Tag zwischen 1,5 und mehr als 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich. Das zeigt die Forsa-Studie "Trink Was(ser), Deutschland!" im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), die heute veröffentlicht wurde. Im Stress vergisst allerdings jeder Zweite (52 Prozent), etwas zu trinken. Das sind deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt. Dort gaben 45 Prozent an, dass sie in stressigen Momenten vergessen zu trinken. 

Auch bei Stress: Trinken nicht vergessen! 

Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin und Brandenburg: "Es ist kein Geheimnis, dass es für die Gesundheit wichtig ist, ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Das gilt ebenso für stressige Tage - auch dann muss man sich disziplinieren, um das Trinken nicht zu vergessen." Wassermangel kann zu gesundheitlichen Einschränkungen und mangelnder Konzentrationsfähigkeit führen. Jeder Dritte aus der Region (37 Prozent) trinkt erst, wenn der Durst sich bereits bemerkbar gemacht hat. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) achtet überhaupt nicht auf die Menge an Flüssigkeit, die er im Laufe des Tages zu sich nimmt. Ein Viertel (23 Prozent) versucht versäumtes Trinken über den Tag am Abend aufzuholen. 

Auf den Inhalt kommt's an

Wichtig bei der Getränkewahl sind den Berlinern und Brandenburgern Umweltaspekte wie Verpackung, der Preis und die Zusammensetzung. Die Hälfte (51 Prozent) der Befragten in der Region legt Wert auf die Inhaltsstoffe der Getränke. Bundesweit trifft das auf 41 Prozent zu. Das Hauptaugenmerk gilt aber dem Geschmack (65 Prozent).

Kaffee und Tee am beliebtesten

Zu den beliebtesten Getränken unter den Berlinern und Brandenburgern zählen Kaffee und Tee. Neun von zehn Berlinern und Brandenburgern trinken die Heißgetränke mehrmals in der Woche oder täglich. Bei Mineralwasser gilt das für 74 Prozent. Zwei Drittel (65 Prozent) greifen täglich oder mehrmals die Woche auf Leitungswasser zurück.


Hinweis an die Redaktionen

Im Februar und März 2019 befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK mehr als 1.000 Personen zu ihren Trinkgewohnheiten im Privatleben und am Arbeitsplatz. Die Befragten repräsentieren den Querschnitt der volljährigen Bevölkerung in Deutschland.