Schwerin, 29. Juli 2019. In weiten Teilen Deutschlands herrschen aktuell Temperaturen von über 30 Grad Celsius. Die meistgehörte und -gelesene Empfehlung lautet dabei: Viel trinken. Als Richtwert empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, nicht nur bei der aktuellen Hitzewelle, eine tägliche Trinkmenge von 1,5 bis 2,5 Liter Flüssigkeit. Mehr als zwei Drittel der Mecklenburg-Vorpommer (62 Prozent) nehmen an einem gewöhnlichen Tag zwischen 1,5 und mehr als 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich, so die Ergebnisse der aktuellen Forsa-Studie "Trink Was(ser), Deutschland!" im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).   

Stress hält vom Trinken ab

Im Stress vergisst allerdings fast jeder Zweite (45 Prozent) etwas zu trinken. Das sind 11 Prozent mehr als im Jahr 2010, wo die TK bereits eine Studie zu Trinkgewohnheiten in Deutschland durchführte. Unser Alltag birgt viele Herausforderungen, doch grade um ihn perfekt zu meistern ist regelmäßiges Trinken wichtig. Denn so kann verhindert werden, dass Erschöpfungs- und Ermüdungssymptome sowie Konzentrationsschwächen auftreten. Deswegen rät Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern: "Trinken Sie gesund über den Tag verteilt. Sollte dies bei einem stressigen Arbeitsablauf in Vergessenheit geraten, kann die Nutzung einer Erinnerungs-App helfen."

Gut und günstig: Leitungswasser als Durstlöscher

Um ein regelmäßiges trinken zu gewährleisten, bietet sich die Möglichkeit des Leitungswassers. Vor allem bei den 18 - 39-Jährigen ist das Leitungswasser sehr beliebt. Rund 67 Prozent trinken fast täglich aus dem Wasserhahn. Neben dem Vorteil, dass dies die günstigste Variante ist, ist Leitungswasser fast überall frei verfügbar und hat durch die Vermeidung von Verpackungsmüll einen positiven ökologischen Fußabdruck.
Auch lässt sich das Leitungswasser durch zum Beispiel Minze, Limettenstücken oder geschälten Ingwer ganz leicht aufwerten oder in Form von Kaffee beziehungsweise Tee trinken. 

Hinweis an die Redaktionen

Im Februar und März 2019 befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK mehr als 1.000 Personen zu ihren Trinkgewohnheiten im Privatleben und am Arbeitsplatz. Die Befragten repräsentieren den Querschnitt der volljährigen Bevölkerung in Deutschland.