Mainz, 24. Juli 2019. Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) bescheinigt den Menschen in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland ein vorbildliches Trinkverhalten. Zwei Drittel der Befragten gaben an, täglich mehr als 1,5 Liter alkoholfreie Getränke zu trinken. Entscheidend ist aber nicht nur die Menge an Flüssigkeit, sondern auch, was getrunken wird. So greifen zwei Drittel der Menschen in den drei Bundesländern täglich auf Mineralwasser zurück, zudem trinkt jeder Zweite Leitungswasser.

Kaffee und Tee auf Beliebtheitsskala auf Platz zwei

Auf Platz zwei der Beliebtheitsskala landen Kaffee und Tee. Vier von fünf Menschen an Rhein, Main und Saar genießen die Heißgetränke täglich. An dritter Stelle stehen Milchgetränke - sie werden von jedem Fünften jeden Tag konsumiert -, wohingegen Fruchtsaft oder Schorlen nur bei acht Prozent der Befragten regelmäßig auf dem Plan stehen. Weniger beliebt sind auch zuckerhaltige Limonaden oder Colagetränke: Nur jeder sechste trinkt sie täglich, zu Light-Produkten greifen nur fünf Prozent jeden Tag.

In der Studie wurde auch Gründe untersucht, warum ein Teil der Menschen in den drei Bundesländern zu wenig trinkt. Vier von zehn Befragten gaben Stress als Grund an, das Trinken zu vergessen, ein Viertel der Befragten trinken erst, wenn sie Durst verspüren.

Am besten ist Leitungswasser

"Wer Wasser trinkt, kann nichts falsch machen, egal ob Leitungs- oder abgefülltes Mineralwasser", erklärt Jörn Simon, Leiter der TK-Landesvertretung in Rheinland-Pfalz. Bezöge man Umweltaspekte mit ein, sei Leitungswasser sogar das beste Getränk überhaupt, da es nicht abgefüllt und transportiert werden müsse. Zudem sei es extrem gut auf seine Inhaltsstoffe kontrolliert. "Wasser hat null Kalorien und keine Zusatzstoffe, enthält dafür aber Mineralien. Milchgetränke müssen aufgrund ihres hohen Eiweiß- und Energiegehalts schon eher zu den Lebensmitteln gezählt werden. Und auch Säfte könnten aufgrund ihres Zuckergehalts zu Kalorienbomben werden, wenn sie nicht in Maßen verzehrt werden", so Simon.

An mehreren Tagen auf Alkohol verzichten 

Bei den alkoholischen Getränken rangieren Bier und Wein ganz oben. Jeder Siebte trinkt mehrmals pro Woche den Gerstensaft, jeder Zehnte Wein oder Sekt. "Studien haben gezeigt, dass auch ein regelmäßiger moderater Konsum von Alkohol schädlich sein kann und Suchtpotential besteht. Es ist deshalb ratsam, an mehreren Tagen in der Woche auf Alkohol zu verzichten und auch ansonsten nur kleine Mengen zu trinken", empfiehlt der TK-Landeschef.

Hinweis für die Redaktion

Im Februar und März 2019 befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK mehr als 1.000 Personen zu ihren Trinkgewohnheiten im Privatleben und am Arbeitsplatz. Die Befragten repräsentieren den Querschnitt der volljährigen Bevölkerung in Deutschland. Den Studienband "Trink Was(ser), Deutschland!" gibt es auf www.tk.de/presse unter der Suchnummer 2068236.