Cybermobbing an Schulen ist ein hochaktuelles Problem: Durch Internet, Smartphone und Co. hört Mobbing heute nicht mehr am Schultor auf. Im Netz ist es jederzeit möglich, andere zu beschimpfen, zu beleidigen und auszugrenzen. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung noch verschärft, da die Kinder und Jugendlichen aufgrund der Abstandsregeln jetzt noch mehr Zeit im Internet verbringen.

Doch wie groß ist das Problem tatsächlich? Was sagen Eltern, Schulen aber vor allem die Schülerinnen und Schüler? Wer ist von Cybermobbing betroffen und warum? Hat das Problem zugenommen? Und was sind die Auswirkungen? Antworten dazu finden Sie in der Studie.

Studie Cyber­mob­bing 2020: "Cyber­life III"

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Folgen für die Gesundheit und Psyche

Mobbing kann massive Folgen für die körperliche und seelische Gesundheit haben. Dazu gehören zum Beispiel Ängste, Schlafstörungen und Depressionen. Gerade Kinder und Jugendliche sind emotional besonders verletzlich. Nicht selten leiden die Betroffenen noch jahrelang an den Spätfolgen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, setzt die Techniker Krankenkasse ganz bewusst auf Prävention. 

Dr. Jens Baas

Dr. Jens Baas (Vorstandsvorsitzender der TK) lehnt für ein Porträtfoto an einem Fensterrahmen. Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Dr. Jens Baas ist Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse.


"Im Rahmen der Prävention unterstützen wir bereits seit Jahren viele Projekte zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Denn neben dem technischen Know-how, ist auch der Umgang miteinander im Netz entscheidend."

Resilienz macht stark gegen Mobbing

Eine ganz wesentliche Erkenntnis der Studie ist: Je zufriedener die Kinder und Jugendlichen ganz generell mit ihrer Lebenssituation sind, desto weniger anfällig sind sie überhaupt für (Cyber-)Mobbing. Glücklichere Schülerinnen und Schüler gehen gelassener mit den emotionalen Belastungen von Mobbing um als weniger zufriedene. Das deutet darauf hin, dass eine hohe Lebenszufriedenheit ganz stark zur Resilienz - also seelischer Widerstandskraft - gegenüber den negativen Auswirkungen von Mobbing beiträgt. Und hier können wir alle etwas tun: Eltern, Lehrer und Gesellschaft. Stärken wir die Kinder, erziehen wir sie zu selbstbewussten Menschen, begegnen ihnen auf Augenhöhe und fördern wir eine Kultur von Zusammenhalt und Respekt - online wie offline. Dann hat Mobbing gar nicht erst eine Chance.

TK-Infos zu Gemeinsam Klasse sein und zur Stärkung der Medienkompetenz

Auf der Internetseite des Bündnisses gegen Cybermobbing gibt es weitere Informationen. JUUUPORT bietet Unterstützung für Betroffene von Cybermobbing. Dort beraten Jugendliche bei Hass im Netz.

Digitale Pressemappe

In unserer Mediathek finden Sie Infografiken zum Thema Cybermobbing: