Die Diskussionen darüber, ob es sich bei eSport um Sport handelt, sind weit verbreitet. Niclas Wenisch ist sich jedoch sicher: "Für mich definitiv." In der verbreiteten Definition von Sport, steht der Bewegungsaspekt im Fokus. Beim eSport liegt dieser eher auf mentalen Fähigkeiten. Aber auch Schach ist ein anerkannter Sport.

Während "Cheating" (Mogeln) im Gaming-Sektor durchaus vorkommt und deprimierend sein kann, ist es im Profi-Bereich eher schwer umzusetzen, da große Teile des technischen Inventars standardisiert sind. Wie man im elektronischen Sport mit Regelverstößen verfahren sollte ist für Niclas Wenisch auch eindeutig: So wie bei anderen Sportarten auch. Bei Doping sollten so beispielsweise Spielsperren über gewisse Zeiträume verhängt, oder Accounts gänzlich geblockt werden, um ein Zeichen zu setzen.

Der Gamer blickt auch zurück auf die Bundesjugendkonferenz Medien 2019. Dort gab es auch einen Workshop zum Thema eSport. Trotz der heterogenen Gruppe, war man sich am Ende der Diskussion in einer Sache einig: eSport braucht mehr gesellschaftliche Anerkennung.

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