Bremen, 30. April 2020. Die Corona-Krise stellt auch hierzulande viele Unternehmen vor große finanzielle Herausforderungen. Vermehrt setzen Firmen daher auf Kurzarbeit. Laut einer aktuellen Mitteilung der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Niedersachsen/Bremen haben bisher Bremer Betriebe für rund 125.000 Mitarbeiter Kurzarbeit angezeigt. Im Schnellverfahren müssen sich jetzt viele Arbeitgeber mit den neuen Regelungen auseinandersetzen. Hierbei möchte die Techniker Krankenkasse (TK) mit mehreren kostenfreien digitalen Angeboten unterstützen.

Mit wenigen Klicks zum Kurzarbeitergeld  

Um die Abrechnung der Sozialabgaben für Arbeitgeber zu erleichtern, bietet die TK jetzt einen neuen Kurzarbeit-Rechner an. Damit können Firmen jetzt mit wenigen Klicks errechnen, wie hoch das Kurzarbeitergeld ist und welche Sozialabgaben sie leisten müssen. Gleichzeitig erhält der Arbeitnehmer einen Überblick über seine durch Kurzarbeit bedingten Nettoeinnahmen.   

Susanne Klein, Leiterin der TK-Landesvertretung in Bremen: “Kurzarbeit war vor der Corona Krise ein Thema womit sich nicht sehr viele Firmen auseinandersetzen mussten. Jetzt müssen die Unternehmen im Schnellverfahren handeln. Dabei möchten wir bestmöglich unterstützen. Der Kurzarbeit-Rechner kann da eine wertvolle Arbeitserleichterung sein.”

Chat-Bot "UDO" bietet Unterstützung  

Um überhaupt Kurzarbeitergeld zu erhalten, müssen Arbeitgeber dies zunächst für ihr Unternehmen bei der Bundesagentur für Arbeit melden und dann beantragen. Das ist teilweise sehr kompliziert. Hier unterstützt die TK jetzt als Partner eines ebenfalls ganz neuen Systems: "UDO" auf http://www.kurzarbeit-einfach.de. "UDO" ist ein Chat-Bot, der Arbeitgeber leicht verständlich durch das Formular für die Anzeige zu Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit navigiert.  

Entwickelt wurde UDO im Rahmen des Anfang März stattgefundenen Hackathons #wirvsvirus in Kooperation mit der Bundesregierung. Bei diesem digitalen Ideenwettbewerb wurden innovative Lösungen für Themen in der Corona-Pandemie entwickelt. "UDO" ging als eine der besten 20 Ideen aus dem Rennen.