Frau sitzt mit Laptop und Smartphone am Tisch
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Egal ob Kopfschmerzen, hoher Blutdruck oder Durchfall: Haben Sie schon einmal im Internet gesucht, was Ihre Beschwerden bedeuten könnten? Willkommen im Klub! Mehr als drei Viertel der Deutschen informieren sich online zum Thema Gesundheit. Doch können wir die gefundenen Auskünfte auch richtig einordnen? Wie sieht es mit unserer digitalen Gesundheitskompetenz aus?

Zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa hat Die Techniker bei der Bevölkerung nachgehakt: Arzt oder Internet - wer ist Ihre erste Anlaufstelle, wenn Sie sich nicht gut fühlen? Einen eindeutigen Favoriten gibt es nicht, denn meist werden beide Quellen bemüht: 82 Prozent der Befragten wenden sich an ihren Arzt, 77 Prozent suchen im Internet nach Antworten. Selbst bei den 60- bis 70-Jährigen ist die Online-Recherche bei Gesundheitsfragen hoch im Kurs - mehr als die Hälfte nutzt sie regelmäßig.

Im Internet sind Suchmaschinen die Anlaufstelle Nummer eins. Um die Treffer jedoch beurteilen zu können, bedarf es Gesundheitskompetenz. Denn Google und Co. bewerten Internetseiten nicht nach ihrer medizinischen Qualität, sondern nach anderen Kriterien: Kommt der Suchbegriff im Titel des Artikels vor? Verlinken andere Seiten auf die Webseite?

Krankenkassen-Webseiten sind die zweithäufigste Quelle nach Google

45 Prozent der Befragten, die online nach Gesundheitsinformationen suchen, vertrauen den Angeboten, die sie auf der Webseite ihrer Krankenkasse finden. Zu Recht, denn viele Krankenkassen lassen ihre Artikel prüfen und bewerten. So auch Die Techniker - alle Prüfsiegel der TK finden Sie auf dieser Seite .

Das Informationsangebot Der Techniker

Auf tk.de gibt es zwei Bereiche: Unter "Service" finden die Nutzer klar strukturiert Informationen zu Leistungen, ihrer Mitgliedschaft sowie zu Krankheiten und ihren Behandlungen. Der zweite Bereich heißt "Gesund leben". Dort inspirieren Artikel über Sport, Ernährung, Entspannung und Lifestyle die Leser zu einem gesunden und aktiven Lebensstil. Über Filter und Schlagworte können sie sich ihre Themen immer weiter erschließen und für sie relevante Aspekte entdecken.

Weitere Quellen für Gesundheitsinformationen sind eigenständige Gesundheitsportale (44 Prozent der Befragten, die im Internet recherchieren, schauen sich dort um), Webseiten von staatlichen Informationsangeboten wie zum Beispiel die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (43 Prozent) sowie soziale Netzwerke und Online-Foren (26 Prozent).

Wie gesund bin ich? Mit digitalen Gesundheitshelfern auf Spurensuche gehen

Schritte zählen, Herzfrequenz messen und den Schlaf protokollieren - mit Gesundheitshelfern wie Pulsuhren, Fitnessarmbändern und bestimmten Apps ist das kein Problem mehr. Immer mehr Menschen machen von diesen Gadgets Gebrauch: 13 Prozent der Bevölkerung nutzen Gesundheits-Apps, 11 Prozent einen Fitnesstracker und acht Prozent eine Smartwatch. Knapp ein Drittel verwendet zumindest eine digitale Anwendung.

Keine große Überraschung: Bei 18- bis 29-Jährigen sind diese Gesundheitshelfer beliebter als bei Senioren. Dass die digitale Selbstoptimierung aber nur eine Vorliebe von gesunden Menschen ist, konnte die Umfrage widerlegen. Chronisch Kranke nutzen genauso oft Apps und Wearables wie Gesunde. Jedoch gibt es einen anderen Zusammenhang: Wer sich grundsätzlich gut in Gesundheitsthemen auskennt, hat auch einen größeren Hang, sich digital zu vermessen.

Checkliste für Gesundheits-Apps

Es gibt mehrere hundert Apps rund um das Thema Gesundheit. Welche ist wirklich hilfreich? Welche überflüssig? Bei der großen Auswahl den Überblick zu behalten, ist unmöglich. Um zu erkennen, bei welcher Anwendung der Nutzen und die Qualität stimmen, hat Die Techniker eine Checkliste entwickelt.