Joggerin mit Fitnessuhr dehnt sich
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Sie sind rund um die Uhr im Einsatz, zählen Schritte, verfolgen Bewegungen, protokollieren Schlafphasen, messen die Herzfrequenz, berechnen den Kalorienverbrauch. Fitnessarmbänder oder Aktivitätstracker - sogenannte Wearables - boomen. 

Jeder Schritt zählt auf dem Weg durchs "bewegte" Leben. Gemeint ist die regelmäßige Bewegung im Alltag, die ebenso wichtig für die Gesundheit ist, wie feste sportliche Trainingseinheiten.

Wie viele Schritte habe ich auf der Uhr?

Um auf Dauer in Form zu bleiben "sollten es schon 7500 bis 10.000 Schritte pro Tag sein", sagt Prof. Dr. Ingo Froböse. 1000 Schritte entsprechen dabei etwa einem zehnminütigen Fußmarsch. Als Motivationshilfe, das Tagespensum zu erreichen, empfiehlt der Leiter des "Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung" der Deutschen Sporthochschule (DSHS) Köln einen Schrittzähler. Damit sehen dann auch weniger "Bewegungsgeübte" am Ende des Tages gnadenlos, wie viele Schritte sie buchstäblich auf der Uhr haben.

7500 bis 10.000 Schritte pro Tag sollten es sein.
Prof. Dr. Ingo Froböse

Display eines Fitness-Trackers mit GoPro-Filmstill
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Smartwatch, Fitnessband - Wearables

Längst sind aus ursprünglich einfachen Schrittzählern Fitnessuhren, -Armbänder oder Smartwatches geworden, sogenannte Wearables. Die registrieren Bewegungen des Armes, kalkulieren, interpolieren und errechnen - mehr oder weniger genau - die Zahl der zurückgelegten Schritte oder verbrauchten Kalorien. Einige Hersteller werben sogar damit, dass ihre Geräte anhand spezifischer Bewegungsmuster genau erkennen, welche Sportart oder Aktivität gerade ausgeübt wird.

Was sind eigentlich Wearables?

Wearables sind kleine Chips, die an Körper oder Kleidung getragen werden, Daten aufzeichnen, diese selber verarbeiten oder an Smartphones und Computer zur weiteren Auswertung übermitteln.
Auf einem Fitnessarmband mit Display oder einer Smartwatch kann so beispielsweise direkt abgelesen werden, wie viele Schritte bereits zurückgelegt wurden oder wie viel Prozent vom gesetzten Tagesziel bereits erreicht wurden.

Immer kleinere Sensoren in diesen Geräten liefern zusätzliche Werte, wie Pulsfrequenz oder Körpertemperatur, messen Höhe oder UV-Index oder zeichnen per GPS Streckenverläufe auf. Wasserdichte Tracker protokollieren die körperliche Aktivität beim Schwimmen. Das Aufzeichnen und Auswerten von Schlaf(-Phasen) gehört quasi zum Standard.

Um die Flut der gesammelten Daten auszuwerten, werden diese vom Tracker per Bluetooth ans Smartphone übermittelt und dort von entsprechenden Apps verarbeitet und in anschaulichen Grafiken dargestellt.

Unbedingt beachten

Damit der Datentransfer funktioniert, müssen Auswertungs-App, Smartphone und Bluetooth, über das die Daten vom Tracker übermittelt werden, miteinander kompatibel sein. Das sollte vor dem Kauf eines der zwischen 50 bis 250 Euro teuren Wearables unbedingt geklärt sein.

Ein Beispiel für das Zusammenspiel

Die Action-Cam am Rad, den Fitnesstracker am Handgelenk, das Smartphone mit GPS und Auswertungsapp in der Tasche. Was leisten Wearables, Fitnesstracker oder Smartwatch und wie funktioniert das Zusammenspiel mit Smartphone und Computer?

Tracking Video: So sieht es aus

Die Action-Cam liefert den Film. Die dazugehörige Software zeigt die entsprechende Geschwindigkeit und Position im Streckenverlauf.

Motivation pur

Über passende Anwendungen auf dem Smartphone oder Computer kann der Benutzer nicht nur die eigene Entwicklung seines Kalorienverbrauchs oder Fitnessniveaus vergleichen sondern sich auch mit anderen messen: Per App oder Mail werden Highscores versendet oder Freunde sportlich herausgefordert, zum Beispiel eine bestimmte Strecke in gleicher oder kürzerer Zeit zurückzulegen.