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Von Steckrüben - andere Namen sind Kohlrüben, Erdrüben oder Bodenkohlrabi - werden nur die bis zu 1,5 Kilogramm schweren, runden Wurzelknollen verwendet. Die Steckrübe hat eine dicke rötliche Schale und weißliches bis orangefarbenes Fleisch mit einem angenehm herbsüßen Geschmack 

Sie ist seit dem Altertum bekannt und wird heute weltweit in allen gemäßigten Klimazonen angebaut. In Notzeiten dienten Steckrüben häufig als die letzte Nahrungsreserve, was ihnen hierzulande besonders nach dem Zweiten Weltkrieg einen schlechten Ruf eingebracht hat. Mittlerweile wird das nahrhafte Gemüse jedoch wieder geschätzt. Es ist wegen seines hohen Gehalts an Kalzium, Vitamin B und C wertvoll.

Steckrüben werden großzügig geschält, gewaschen und meist in dicke Stifte oder Würfel geschnitten und anschließend 30 bis 45 Minuten in Salzwasser gekocht oder mit Fett und Flüssigkeit gedünstet. Besonders gut schmecken sie zum Beispiel als Püree, verfeinert mit Sahne und Muskatnuss, in Aufläufen oder als Eintopf zum Beispiel mit Hähnchenfleisch, Curry, Ingwer und Kokosmilch.