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Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, unterstützt als Coenzym den Abbau von Fettsäuren und ist eng mit der Aktivierung von Folsäure, also Vitamin B9, verknüpft. 

Nur bestimmte Mikroorganismen sind in der Lage, Vitamin B12 zu bilden. Menschen nehmen Vitamin B12 mit ihrer Nahrung zu sich, besonders mit tierischen Lebensmitteln. Pflanzliche Nahrung liefert so gut wie kein Vitamin B12. Eine Ausnahme bildet Sauerkraut, das nach der bakteriellen Gärung Vitamin B12 enthält.

Unterversorgung bei Vitamin B12 selten

Eine Unterversorgung mit Vitamin B12 ist selten. Ausnahmen: 

  • Die empfohlene Tagesdosis ist mit ausschließlich veganen Lebensmitteln nur schwer zu erreichen. 
  • Bei Älteren kann eine chronische Magenschleimhautentzündung zu einem Mangel führen. 

Ein Mangel an Vitamin B12 kann außerdem durch falsche Ernährung noch verstärkt werden. Eventuell muss in einem solchen Fall Vitamin B12 ergänzt werden.

Anzeichen eines B12-Mangels ist eine besondere Form der Anämie oder Blutarmut. Es kann allerdings fünf bis zehn Jahre dauern, ehe die Vitamin B12-Speicher aufgebraucht sind und Symptome auftreten. Beschwerden durch Überdosierungen sind nicht bekannt.

Welche Lebensmittel enthalten Vitamin B12?

Vor allem tierische Produkte wie Leber, Innereien, Eier, Milch und Milchprodukte und Käse enthalten Vitamin B12.

Empfohlene Tagesdosis für Erwachsene: 0,003 Milligramm, beispielsweise enthalten in einem Ei und 150 Gramm Joghurt. 

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Vitamine: Wichtig für einen funk­tio­nie­renden Stoff­wechsel