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Weiß­kohl: preis­werter Allrounder

Weißkohl stellt den Großteil des in Deutschland angebauten Kohls dar und gehört deshalb zu den preiswertesten Sorten. 

100 Gramm roher Weißkohl entsprechen 22 Kilokalorien/93 Kilojoule. Er enthält Vitamin C, Provitamin A , Kalium und Kalzium.

Die Blätter des Weißkohls können als Rohkost oder gekocht als Gemüse gegessen werden. Vor dem Kochen sollte man den Strunk entfernen, weil er durch seinen hohen Schwefelgehalt den charakteristischen Kohlgeruch verursacht.

Weißkohl bläht. Wenn man Kümmel und Wacholder als Gewürze verwendet, wird er leichter verdaulich. Geriebene Äpfel oder Apfelsaft mildern das Aroma.

Besonders beliebt ist die Zubereitung des Weißkohls als Sauerkraut. Die Säure entsteht durch bestimmte Bakterien, die den Pflanzenzucker beim Gären in Milchsäure umwandeln. Die natürliche Ansäuerung macht Sauerkraut lange haltbar. Sauerkraut wird bekömmlicher, wenn man Kartoffeln dazu isst, denn diese binden überschüssige Säure im Magen.

Weißkohl ist von Juli bis März erhältlich. Eine jahreszeitlich frühe Variante ist der Spitzkohl, der von Juni bis Oktober aus heimischem Anbau kommt. Weißkohl hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks oder an kühlen Orten mehrere Tage. Blanchiert und tiefgekühlt ist er bis zu sechs Monate haltbar.