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Über 50 Prozent der Pollenallergiker reagieren auch auf Nahrungsmittel allergisch. Zu den typischen Symptomen - etwa nach dem Verzehr eines rohen Pfirsichs oder Apfels - gehören Kribbeln und Juckreiz bis hin zu Schwellungen der Mund- und Rachenschleimhäute. 

Wer reagiert auf was?

  • Wer auf Frühblüher reagiert, verträgt hauptsächlich keine Haselnüsse, rohes Kern- (Apfel, Birne) und Steinobst (Pfirsich, Aprikose, Kirsche, Pflaume und Zwetschge), Kiwi, Mandel, Walnuss, rohem Gemüse wie Sellerie, Karotte, Kartoffel, Tomate.
  • Beifuß gilt als Leitallergen für Kräuter- und Gewürzallergien. Eine Beifuß-Allergie geht häufig einher mit einer Allergie gegen: Tomate, Sellerie, rohe Karotte, Kiwi, Mango, Litschi, Avocado, Pfefferminz- und Kamillentee, verschiedene Gewürze, besonders schwarzer Pfeffer, Paprika.
  • Am häufigsten ist eine Kreuzreaktion auf Sellerie. Gleichzeitig sind meistens auch andere Gemüse und Gewürze wie rohe Karotte, rohe Tomate, Anis, Koriander, Kümmel, Curry und Chilipfeffer unverträglich.
  • Bei Gräser- oder Getreidepollenallergikern können Reaktionen auf rohe Tomate, Melone und Erdnuss auftreten.

Kochen macht's verträglich

Die Empfehlungen für den einzelnen Pollenallergiker sind individuell unterschiedlich. Nicht immer ist ein ganzjähriger Verzicht auf zum Beispiel rohes Obst nötig. Viele pflanzliche Nahrungsmittelallergene sind hitzelabil und somit in gekochter Nahrung verträglich.

Eine umfassende, allgemeine Aufstellung zu möglichen Kreuzreaktionen ist für den Betroffenen nur bedingt aussagekräftig. Im Rahmen einer individuellen Ernährungsberatung zum Thema pollenassoziierte Kreuzreaktionen können individuelle Auslöser und Triggerfaktoren aufgespürt werden und der Pollenallergiker erhält einen individuellen Ernährungsplan.