Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

Manche Babys schreien ohne erkennbare Ursache und hören einfach nicht auf - egal, was Sie als Eltern machen. Was Sie in solchen Situationen tun können - und was Sie auf keinen Fall tun sollten. 

Ein Baby kann nicht anders: Da es nicht sprechen kann, ist Schreien seine Art, sich auszudrücken. Eltern sollten wissen: Immer wenn ihr Baby schreit, hat es einen Grund. Die Crux ist nur, dass es manchmal nicht so leicht zu erkennen ist, warum.

Warum Babys schreien - die häufigsten Gründe:

1. Hunger
2. Müdigkeit
3. Volle Windeln
4. Weil es die Stimme seiner Mama oder seines Papas hören möchte
5. Weil es Körperkontakt braucht

Gesunde Säuglinge schreien durchschnittlich zwei bis drei Stunden am Tag - manchmal auch viel länger. In Ausnahmefällen auch mit nur kurzen Unterbrechungen den ganzen Tag. Dies kann normal sein und muss nicht auf eine Krankheit hindeuten. Achten Sie aber auf Veränderungen des Schreiens.

Wenn Sie nicht mehr weiter wissen

Sie haben schon alles versucht und Ihr Baby schreit immer noch? Das könnten Sie noch tun:

  • Das Baby auf dem Arm sanft schaukeln oder wiegen.
  • Gehen Sie langsam mit ihm herum oder spazieren.
  • Sprechen Sie zu dem Baby oder singen Sie leise.
  • Streicheln oder massieren Sie sanft den Bauch oder Rücken des Babys.
  • Wechseln Sie sich, falls möglich, in der Betreuung ab.

Schütteln ist lebensgefährlich!

Wenn Sie merken, dass Sie total entkräftet und entnervt sind und vielleicht sogar den Drang verspüren, Ihr Baby zu schütteln: Versuchen Sie, etwas Distanz zu bekommen, zum Beispiel indem Sie kurz den Raum verlassen.

Legen Sie Ihr Baby für die kurze Zeit Ihrer Abwesenheit an einen sicheren Ort, wie in seinen Laufstall oder sein Gitterbettchen - und rufen Sie eine Vertrauensperson an. Wenn Sie niemanden haben, mit dem Sie sprechen können: Rat und Hilfe erhalten Sie auch von Ihrer Hebamme oder bei professionellen Kontaktstellen (siehe unten).

Der Kopf des Babys schlägt beim Schütteln ungeschützt hin und her. Das Gehirn des kleinen Kindes ist sehr verletzlich. Schon hastige Bewegungen ohne Halten des Kopfes können gefährlich sein. Durch das Schütteln kommt es zum Einriss von Blutgefäßen im Gehirn.

Diese Blutungen können zu bleibenden Schäden des Gehirns führen, darunter zu schweren

  • Entwicklungsstörungen mit Seh-, Hör- oder Sprachausfällen,
  • körperlichen und geistigen Behinderungen,
  • Verhaltensstörungen und
  • Krampfleiden,
  • bis hin zum Tod!

Auch für Kleinkinder kann Schütteln lebensgefährlich sein! Informieren Sie alle, die Ihr Kind versorgen oder beaufsichtigen: Schütteln ist lebensgefährlich!

Wann mit dem Baby zum Arzt?

Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Kinderarzt oder zur Mütterberatung auf, wenn Ihr Baby länger und lauter als üblich schreit, einen kranken Eindruck macht und so schreit, dass es Sie ängstigt.

Keine Angst beim Spielen

Wie viel und welches Schütteln schadet, ist individuell sehr unterschiedlich. Eines ist aber sicher: Leichtes Schaukeln beim Spielen oder ein ungeschickter Umgang mit dem Kind führen nicht zu den beschriebenen Verletzungen und Konsequenzen.

Information und Beratung