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Frauen fehlen öfter krankheitsbedingt am Arbeitsplatz als Männer. Laut TK-Gesundheitsreport betrugen die Fehlzeiten von erwerbstätigen Frauen im vergangenen Jahr durchschnittlich 16,8 Tage. Der häufigste Grund: psychische und Verhaltensstörungen.

Sorgen, Trauer, Ärger, Stress. Man ist antriebslos, fühlt sich erschöpft. Schlafstörungen und Appetitlosigkeit bestimmen den Alltag. Die einfachsten Dinge werden zu einem Kraftakt. Aus einer Verstimmung wird ein dauerhaftes Tief. Eine depressive Episode hat viele Gesichter und kann jeden treffen. 

Die Psyche leidet häufiger als der Rücken

Laut TK-Gesundheitsreport 2018 (PDF, 2,0 MB)  führen psychische Störungen bei weiblichen, bei der Techniker versicherten Erwerbspersonen zu den meist gemeldeten Erkrankungstagen. Danach folgen Krankheiten des Bewegungsapparats und des Atmungssystems. Bei den erwerbstätigen Männern (durchschnittlich 13,6 Fehltage) hingegen sind Schmerzen an Rücken , Schulter oder Knie die häufigste Ursache für Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Psychische und Verhaltensstörungen sowie Erkrankungen des Atmungssystems folgen auf Platz zwei beziehungsweise drei.

Gesellschaftliche Akzeptanz spielt eine Rolle

"Dass Frauen tatsächlich häufiger psychisch erkranken als Männer, kann nicht unmittelbar aus der Erhebung abgeleitet werden", warnt Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Privatdozent Dr. med. Bernd Ahrens. "Es muss mit unterschiedlicher gesellschaftlicher Akzeptanz von psychischen Diagnosen wie beispielsweise Depressionen bei Frauen und Männern gerechnet werden."

Online-Hilfe: TK-DepressionsCoach

Wer sich dauerhaft niedergeschlagen fühlt, keine Freude mehr empfindet, seine Interessen verliert, für den bietet Die Techniker einen Online-Test zum Wohlbefinden an, der erste Anzeichen für eine depressive Verstimmung auswertet und je nach Ergebnis Hilfsangebote liefert. 
So bietet der TK-DepressionsCoach  einen Online-Service für Versicherte, die an einer leichten bis mittelschweren Depression leiden. Innerhalb von etwa sechs Wochen erarbeiten sich die Teilnehmer einen neuen Umgang mit ihrer Erkrankung - und das ohne Wartezeit und in ihren eigenen vier Wänden. Der DepressionsCoach bietet dabei unterschiedliche Module zur Bearbeitung, Ein Therapeut gibt darauf schriftlich Rückmeldungen. Ziel ist es, dass die Betroffenen lernen, wie sie die Symptome der Depression schnell und aus eigener Kraft lindern können.

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