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Berliner haben im bundesweiten Vergleich mit die höchsten krankheitsbedingten Fehlzeiten bei der Arbeit, wobei ihnen mitunter die wenigsten Medikamente verschrieben werden. Wie passt das zusammen?

Wer in der Hauptstadt lebt, ist im bundesweiten Vergleich oft krank. Das geht aus dem aktuellen TK-Gesundheitsreport 2018 (PDF, 2,0 MB)  hervor. Demnach meldeten sich erwerbstätige TK-versicherte Berliner 2017 durchschnittlich 16,3 Tage krank. Der Bundesdurchschnitt lag hingegen bei 15,1 Tagen.

Die meisten AU-Tage der Berliner entfielen auf Atemwegserkrankungen, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparats und bestimmten infektiösen und parasitären Krankheiten wie beispielsweise Lebensmittelvergiftungen durch Salmonellen. Fehlzeiten wegen Erkältung oder Bronchitis lagen um 16,2 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt. Schmerzen an Rücken, Schulter und Knie zwangen die Hauptstädter hingegen etwas seltener zum Daheimbleiben.

Bei Krankheit ab zum Arzt? Denkste!

Auch wenn die Berliner recht häufig krank sind - mehr Medikamente nehmen sie dadurch nicht ein. 2017 gingen Berliner Erwerbspersonen im Durchschnitt 2,7-mal zum Arzt und erhielten 3,9 Präparate mit insgesamt 230 Tagesdosen. Zum Vergleich: Im bundesweiten Durchschnitt wurden 3,10 Arztkontakte je Erwerbsperson registriert mit 4,43 Präparaten und insgesamt 247 Tagesdosen.

Einer der Gründe dafür kann sein, dass in Ballungsgebieten nichtmedikamentöse Therapieformen wie beispielsweise Krankengymnastik oder Psychotherapien besser verfügbar sind als in ländlichen Regionen. So können Kranke eher auf Medikamente verzichten.

Hausmittel tun es häufig auch

Das Beispiel Berlin zeigt aber auch: Nicht jede Erkrankung braucht Medikamente. Leichte Beschwerden wie beim Schnupfen lassen sich auch mit einfachen Hausmitteln bewältigen. Ein ansteigendes Fußbad, bei dem nach und nach wärmeres Wasser zugelassen wird, kann zum Beispiel die Schleimhäute aktivieren, sodass Krankheitserreger leichter abgewehrt werden können. Hier finden Sie eine Liste von bewährten Hausmitteln .

Krankmeldungen online einreichen

Das heißt aber nicht, dass Sie bei Erkrankungen nicht zum Arzt gehen sollen. Und wenn Sie eine Krankmeldung erhalten haben, müssen Sie diese nicht mehr mit der Post zur TK schicken. Sie können sie bequem und sicher über "Meine TK" oder die TK-App hochladen - und sich so ganz um Ihre Gesundheit kümmern. 

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