Frau steht an einem Gemüsebeet im Stadtgarten
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

Gartenarbeit ist gesund und macht glücklich. Doch nicht jeder Stadtbewohner hat einen eigenen Garten oder Balkon. Kein Grund mehr, auf die gesundheitlichen Vorteile des Freiluft-Fitnesstrainings verzichten zu müssen. Denn unter den vielen Möglichkeiten des Urban Gardening ist für Jeden etwas dabei: Wir geben einen Überblick. 

Der Schrebergarten: Vom Spießer zum Hipster

Schon seit dem frühen 20. Jahrhundert dienen Kleingärten der Erholung in der Natur und sollen Stadtbewohnern die Möglichkeit bieten, Obst und Gemüse selbst anzubauen. Bis vor einigen Jahren galt der Schrebergarten mit seinen in Reih und Glied stehenden Gartenzwergen als Inbegriff der deutschen Spießigkeit. 

Heutzutage erfreut sich der Kleingarten besonders bei jungen urbanen Familien wachsender Beliebtheit. Der Trend geht zum Selbstanbau und die Kinder erleben die Natur durch die unmittelbare Nähe auf eine ganz besondere Art und Weise. Mit etwa zehn Arbeitsstunden pro Woche nimmt die Pflege des Gartens allerdings einige Zeit in Anspruch. Daher lohnt es sich, Freunde und Nachbarn mit ins Boot zu holen und diese regelmäßig mit den Früchten aus dem Garten oder einem gemeinsamen Grillfest zu belohnen.

Beete zu vermieten

Wer nicht genug Zeit für einen Schrebergarten hat, für den sind Mietbeete oder -gärten eine tolle Alternative. Die Parzellen werden für eine Saison gebucht und Anfang Mai komplett bestellt übergeben: Der Boden ist fertig aufbereitet, erstes Gemüse gesät und erste Jungpflanzen in die Erde gebracht. Von Mangold, Gurken, Radieschen bis Salat ist alles dabei.

Welche Aufgaben haben die Hobbygärtner? Den Garten pflegen und natürlich das leckere Gemüse und Obst ernten. Für die Saison wird meist auch eine kleine Laube mit entsprechendem Gartenwerkzeug kostenfrei zur Verfügung gestellt. Angst vor Misserfolgen muss man nicht haben, denn es gibt erfahrene Landwirte, die den Großstadtgärtnern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Nachbarschafts- bzw. Gemeinschaftsgärten

In sogenannten Nachbarschafts- oder Gemeinschaftsgärten können Städter gemeinsam gärtnern, gestalten und genießen. Diese Projekte ermöglichen den Großstädtern, die Herkunft und den Anbau von pflanzlichen Nahrungsmitteln besser zu verstehen und gleichzeitig ihren grünen Daumen auszuprobieren.

Guerilla Gardening

In Eigenregie nutzen Guerilla-Gärtner öffentliche Plätze, um Blumen und Gemüse zu setzen. Meist findet man die Beete am Straßenrand. Dort sorgen sie für farbliche Akzente und ein besseres Mikroklima.