Mann wandert an einem Bergsee
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Die größten Gefahren beim Bergwandern und Bergsteigen entstehen durch extreme Temperaturen, durch die große Höhe - und wenn Sie sich körperlich überfordern.

Häufige Unfallursachen sind ein Mangel an Erfahrung, Selbstüberschätzung, unzureichende Sicherung und schlechte Ausrüstung. Berücksichtigen Sie bei der Planung einer Trekkingtour und beim Weiterziehen mit der gesamten Ausrüstung immer die Infrastruktur des Reiselandes. Sie kann durchaus einmal fehlen oder unzureichend sein. Meist können Sie solide Informationen über die Leistungsanforderungen der Tour und über die notwendige Ausrüstung in den Tourenbeschreibungen erfahrener und qualifizierter Veranstalter von Trekkingreisen finden.

Bereiten Sie sich systematisch vor

Eine gute Vorbereitung ist das Wichtigste, um Unfällen vorzubeugen. Dazu gehören: körperliches Training, sinnvolles Gestalten der Etappen, ausreichend Pausen bei einer Tagestour und der Verzicht auf überflüssiges Gepäck.

Sich an die Höhe anpassen

Höhenwanderer bewegen sich häufig in Regionen zwischen 2.000 und über 4.000 Meter, und bei Passüberschreitungen können die Höhen auf mehr als 5.000 Höhenmeter ansteigen. Problematisch ist in diesen Höhen der geringere Sauerstoffgehalt der Luft. Der Körper versucht, den Sauerstoffmangel durch häufigeres Atemholen und einen beschleunigten Puls auszugleichen.

Je langsamer der Puls steigt, desto besser ist der Reisende durch Training oder Gewöhnung an die Höhe angepasst.

Trinken beugt Thrombose vor

Bei längerem Höhenaufenthalt vermehren sich die roten Blutkörperchen. Dadurch wird das Blut dickflüssiger. Das erhöht das Risiko für Erfrierungen an Fingern und Zehen; auch die Gefahr einer Thrombose steigt. Deshalb sollten Sie mehrere Liter Flüssigkeit pro Tag trinken und Salzverluste ersetzen.

Reiseapotheke

Sie sollten eine gute Trekkingapotheke dabei haben und sie von einem geschulten Mitglied der Gruppe verwalten lassen.

Wichtige Bergregeln:

  • Don't go too high too fast:
    Langsamer Anstieg in Stufen ab 2.500 Meter, maximal 500 Höhenmeter pro Tag
  • Go high, sleep low:
    Mehrere Nächte auf niedriger Schlafhöhe, weiterer Anstieg erst nach Gewöhnung und zum Schlafen erneut ein Stück hinuntergehen
  • Don't stay too high too long:
    Rascher Abstieg zur Schlafhöhe, bis 2.000 Meter pro Tag
  • Climb high, sleep low:
    Ruhetage sind beim Aufstieg genauso wichtig wie nach der Landung in großer Höhe. Während dieser Ruhetage kann man auch in größere Höhen klettern, solange man für die Nacht auf die Höhe des letzten Schlafplatzes zurückkehrt.