Reti­na-Im­plan­tat: Licht­blick für sehbe­hin­derte Menschen

Eine vollkommene Netzhautdegeneration bedeutet Blindheit, der mittels innovativer Technik entgegengewirkt werden kann. Ein sogenanntes "subretinales Implantat", das unter die Netzhaut gesetzt wird, ermöglicht es betroffenen Personen, einen Teil ihrer Sehkraft wiederzuerlangen. 

Das Retina-Implantat Alpha AMS wurde von Spezialisten des Forschungsinstitutes für Augenheilkunde des Universitätsklinikum Tübingen und der Augenklinik am Städtischen Klinikum Dresden, Standort Friedrichstadt, entwickelt.

Fort­schritt leben ist für mich...

Reti­na-Im­plan­tat

Das (Wieder-)Erlangen eines Teils des Sehvermögens erfordert nur wenig Zeit und ermöglicht so schon frühzeitig Erfolge. Besonders beeindruckend ist daher die Tatsache, dass bereits am Tag der Aktivierung des Implantates Veränderungen in der Sehfähigkeit wahrzunehmen sind.

Für wen ist das Retina-Implantat geeignet?

Voraussetzung für eine Implantation: Netzhaut und Sehnerv sind noch intakt. Ist das gegeben, kann der Mikrochip eingesetzt werden. Das Netzhaut-Implantat erkennt einfallendes Licht, wandelt es in elektrische Signale um und leitet diese an den Sehnerv weiter. Über diese Verbindung gelangen die Informationen dann zum Gehirn, wo sie in Bilder umgewandelt werden.

Menschen, die bereits ein Retina-Implantat tragen, berichteten in Studien von einer verbesserten Lichtwahrnehmung und Objekterkennung. Daraus resultierten eine umfangreichere Mobilität und eine höhere Eigenständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens.

Städtisches Klinikum Dresden, Standort Friedrichstadt

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Hr. PD Dr. med. Helmut Sachs
Chefarzt Augenklinik
Tel. 03 51 - 480-18 30
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