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Im Sommer ist Baden eine willkommene Abkühlung. Doch nicht alle Schwimmer zieht es bei warmen Temperaturen ins Freibad. Seen und Flüsse sind beliebte Alternativen. Gerade beim Schwimmen in der Natur sollte man einige Punkte beachten. 

Jeden Sommer passiert das gleiche: Nach den ersten heißen Tagen des Jahres gibt es die ersten Nachrichten über Badeunfälle in Seen und Flüssen. Tatsächlich ist das Badevergnügen in natürlichen Gewässern mit mehr Risiken verbunden als das Schwimmen im Freibad. Diese lassen sich jedoch gut minimieren - wenn man ein paar Dinge beachtet.

Schwimmen nur unter Aufsicht

Im Schwimmbad hilft im Notfall der Bademeister. Bei Gewässern in der Natur ist das nur an wenigen Badestellen der Fall. Schwimmer sollten sich vorher informieren, an welchen Seen und Flüssen es eine professionelle Aufsicht gibt und nur dort hingehen - erst recht, wenn sie mit Kindern baden gehen wollen.

Vor Strömungen und Strudeln kann man nicht häufig genug warnen. Selbst erfahrene Schwimmer können nicht gegen sie anschwimmen. Besser ist es, sich treiben zu lassen und seitlich aus der Strömung zu schwimmen. Bei Strudeln gilt: Ruhig bleiben und sich nach unten ziehen lassen. Da Strudel wie ein Trichter geformt sind, ist es an der dünnsten Stelle (die tief liegt) am einfachsten, hinauszukommen.

An großen Flüssen wie der Elbe oder dem Rhein können auch große Schiffe Strömungen verursachen. Sie saugen das Wasser vor ihnen an. Am Ufer sinkt dann der Wasserspiegel. Sobald das Schiff vorbeigefahren ist, kommt das Wasser mit großer Kraft zurück und kann dadurch Badegäste in die Hauptströmung reißen.

Auch sehr steil abfallende Ufer sind nicht zu unterschätzen. Baggerseen zum Beispiel können erst sehr flach auslaufen und dann abrupt tiefer werden.

Langsam abkühlen

Das Thermometer steigt und man kann es kaum abwarten, ins kühle Nass zu springen. So verlockend das auch ist - es gibt zwei Gründe, die dagegen sprechen:

  • Da der Grund des Gewässers entweder sehr flach oder steinig sein kann, sollten Schwimmer besser ins Wasser steigen als zu springen.
  • Wer überhitzt ins kalte Wasser springt, kann einen Schockschlag im Herzen auslösen. Also lieber langsam angehen lassen. Am besten kühlt man erst die Arme und die Beine ab bevor man ins Wasser gleitet.

Wie gut ist die Wasserqualität?

Mit bloßem Auge lässt sich nicht erkennen, wie gut die Wasserqualität eines Gewässers ist. Bakterien im Wasser können Infektionen, Hautausschläge und Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. An offiziellen Badestellen misst das lokale Umwelt- oder Gesundheitsamt die Qualität. Jedes Bundesland gibt die Ergebnisse im sogenannten Badegewässeratlas bekannt. Bei stehenden Gewässern wie Badeseen ist die Qualität meist relativ konstant. Bei Flüssen kommt das Problem hinzu, dass nach starkem Regen auch Schmutz-, Regen- und Abwasser in den Fluss geleitet werden und die Wasserqualität dadurch stark schwankt.